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13:34 10.04.2019
Eva Melander (r) als Tina und Eero Milonoff als Vores in einer Szene des Films "Border". Quelle: Wild Bunch Germany
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Göttingen

Die Kinostarts in der Region im Überblick:

Schuld lässt sich erschnüffeln

Wenn Tina Witterung aufnimmt, kräuselt sich ihre Nase. Ihre Lippen wölben sich leicht nach oben, beinahe wie bei einem Hund, der die Lefzen hochzieht. Konzentriert schmeckt sie der Atemluft nach. Und dann bittet die Zollbeamtin an der schwedischen Grenze genauso freundlich wie gezielt den nächsten Passagier aus der an ihr vorbeiziehenden Schlange heraus.

Tina (Eva Melander) hat eine besondere Gabe: Sie kann Schuldgefühle, Scham, auch Wut der Fahrgäste riechen, die gerade die Fähre verlassen haben. Sie weiß deshalb genau, wer ein paar Alkoholflaschen zu viel in seinem Gepäck versteckt hat. Sie spürt sogar, dass mit dem smarten Anzugträger etwas nicht stimmt, auch wenn der bei der Taschenkontrolle zunächst so cool tut. Auf seinem Handy aber finden sich bald schon kinderpornografische Bilder.

Nur bei Vore (Eero Milonoff) weiß Tina nicht recht weiter: Der Typ hat ein ähnlich teigiges Gesicht wie sie, die glaubt, an einem Chromosomendefekt zu leiden. Vore riecht für sie verdächtig nach Verbrechen, schleppt dann aber nur Maden und Würmer in einer Brutbox mit sich herum, scheint nach genauer Leibesvisitation eine Frau und kein Mann zu sein und mehr über Tina zu wissen als diese über sich selbst.

Zugleich geht für Tina eine seltsame Anziehungskraft von Vore aus, der sie sich nicht erwehren kann. Sie lässt ihn in ihr Gästehaus in den Schären einziehen und badet mit ihm bald schon juchzend im prasselnden Regen. In Vores Nähe fühlt sie sich nicht mehr „hässlich und fehlgebildet“, wie sie es sonst in ihrem ganzen Leben getan hat. Sie will sich nicht mehr als Außenseiterin herumschubsen lassen, weder von ihrem schmarotzerischen Mitbewohner mit den Kampfhunden noch von ihrem Vater im Altenheim. Aber was ist Vores Geheimnis – und damit wohl auch Tinas?

Verwandlungskünstlerin: Die schwedische Schauspielerin Eva Melander

Mit den Bildern dieses Kinofilms im Kopf würde wohl kein Zuschauer Eva Melander auf der Straße wiedererkennen: 20 Kilo nahm die 44-jährige schwedische Schauspielerin für die Rolle des animalischen Wesens Tina zu. In der härtesten Vorbereitungsphase aß sie alle 90 Minuten. Und dann verbrachte sie immer noch vier Stunden jeden Morgen in der Maske und ließ sich allerlei Prothesen an Gesicht und Körper kleben, bis sie endlich für „Border“ vor die Kamera trat. Dem „IndieWire“ hat Melander gesagt: „Es war wie Extremsport. Teile meines Gehirns sagten mir, dass das alles ungesund ist – aber zugleich war es aufregend.“

Melander, bislang viel in schwedischen Krimis besetzt, legt eine der erstaunlichsten Verwandlungen des Kinojahres vor – vergleichbar nur mit dem Verschwinden von Christian Bale im massigen Körper von US-Vizepräsident Dick Cheney jüngst in „Vice – Der zweite Mann“. Doch weder bei Bale noch bei Melander geht es allein um die körperliche Transformation. „Wie ich aussehe, ist eine Sache, aber mein größtes Interesse an meiner Figur war, wie sie in die Welt schaut und wie sie handelt. Meine persönlichen Angelegenheiten sollten nicht dem Leben meiner Figur im Weg stehen“, so die Schwedin, die blond ist und blaue Augen hat.

Zwei Jahre lang hatte Regisseur Ali Abbasi nach seiner Hauptdarstellerin gesucht. Dann hatte er sie gefunden.

Man muss vorsichtig sein und darf nicht zu viel Handlung von dem mitten in einer spröden schwedischen Gegenwart angesiedelten Fantasythriller „Border“ verraten. Der aus dem Iran stammende und heute in Dänemark lebende Regisseur Ali Abbasi beruft sich auf eine alte skandinavische Sage – und auf eine Kurzgeschichte von John Ajvide Lindqvist.

Lindqvist ist jener schwedische Schriftsteller, dessen Romanverfilmung von „So finster die Nacht“ (Regie: Tomas Alfredson) 2008 international so begeistert aufgenommen wurde, dass Hollywood schon zwei Jahre später mit dem Remake „Let Me In“ (Regie: Matt Reeves) nachfolgte. Auch „So finster die Nacht“ war eine schaurig-traurige Horrorgeschichte über Außenseiter: Ein einsamer Junge und ein androgynes Vampirkind schließen allen Hindernissen zum Trotz Freundschaft zwischen tristen Stockholmer Vorort-Wohnblöcken. Nun hat Lindqvist am Drehbuch mitgeschrieben.

So blutig wie in „So finster die Nacht“ geht es in „Border“ nicht zu (und auch schon da fand die Gewalt vorwiegend abseits der Leinwand statt). Zu rechnen ist in der zweiten Filmhälfte jedoch mit einigen Schockmomenten, wenn Tina ihre wahre Identität entdeckt.

Mancher Zuschauer muss vielleicht auch schlucken, wenn die naturliebende Zollbeamtin barfuß durch die schwedischen Wälder streift, wo sich Elch und Fuchs Gute Nacht sagen, und dabei ihrer gerade entdeckten kulinarischen Vorliebe für Käfer und Regenwürmer frönt.

Eva Melander als Tina in einer Szene des Films "Border". Quelle: Wild Bunch Germany

Regisseur Abbasi hat einen einzigartigen Genremix angerichtet, in dem der Grusel nur eine Facette darstellt. Genauso fühlt man sich momenteweise an den lakonischen Humor des Finnen Aki Kaurismäki erinnert. Und dann ist da noch die Anbindung an die brutale Wirklichkeit, die dafür sorgt, dass man die Nöte Tinas ernst nimmt. Auf intelligente Art erweitert Regisseur Abbasi Genregrenzen: Hier kann sich der Zuschauer nie sicher sein, auf welches Feld er im nächsten Moment gelockt wird. Und doch ergeben die vielen losen Enden nach etwa einer Kinostunde ein Ganzes.

Die Leistung von Eva Melander ist grandios – nicht nur, weil sie sich für diese Rolle mal eben 20 Kilo angefuttert hat, was in Hollywood allein schon als Sensation gefeiert worden wäre. Der 1974 geborenen schwedischen Schauspielerin gelingt es, ihre Figur bei aller animalischen Fremdheit als Sympathieträgerin durch diesen Film zu führen.

„Border“ ist ein kleines Juwel, so eigenständig und exzentrisch, wie man es immer seltener im Kino findet. Bei der Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes heimste „Border“ den Hauptpreis in der renommierten Reihe „Un Certain Regard“ ein, danach folgten diverse weitere Auszeichnungen. Ob Hollywood wohl schon damit beschäftigt ist, sich für diese Geschichte mit dem ganz besonderen Zugriff auf die Welt die Filmrechte zu sichern?

„Border“, Regie: Ali Abbasi, mit Eva Melander, Eero Milonoff, 110 Minuten, FSK 16, Filmladen Kassel

Einsame Seelen im zerstörten Hamburg

Krieg und Liebe: Das ist ein im Kino beliebtes Gegensatzpaar, auf das nun auch James Kent in „Niemandsland“ setzt. Der Regisseur sieht sich offenbar in den Traditionen großer Dramen wie „Krieg und Frieden“ oder „Vom Winde verweht“ und versucht sich an einer Dreiecksgeschichte im Nachkriegsdeutschland.

Hamburg 1946: Die Stadt ist nach den Bombardierungen der Alliierten in weiten Teilen zerstört. Als britischer Besatzungsoffizier kommt Lewis Morgan (Jason Clarke) in Begleitung seiner Frau Rachael (Keira Knightley) nach Deutschland. Die Armee hat für das Ehepaar eine Villa am Rande der Hansestadt beschlagnahmt, die dem Architekten Stefan Lubert (Alexander Skarsgård) gehört. Als der Brite sieht, wie Lubert und seine 15-jährige Tochter Freda (herausragend: die deutsche Flora Thiemann) ihr Heim räumen, lädt er sie ein, zu bleiben und Quartier auf dem Dachboden zu beziehen.

Wenig begeistert scheint seine Frau Rachael von den deutschen Untermietern. Im Haus besteht sie auf klare Grenzziehungen und zeigt sich gegenüber der bescheidenen Höflichkeit des alleinerziehenden Witwers reserviert. Doch ist dem Publikum angesichts der bedeutsam konstruierten Blickwechsel schnell klar, dass sich die beiden zueinander hingezogen fühlen und ein ungeheuer gut aussehendes Liebespaar abgeben werden.

Bald stellt sich heraus, dass Rachael ihr Kind durch deutsche und Stefan seine Frau durch alliierte Bomben verloren hat. Wenn sich dann die trauernde Mutter abends an den Flügel setzt und mit Debussys „Clair de Lune“ das Lieblingslied beider Verstorbenen intoniert, ist der emotionale Boden bereitet für leidenschaftliche Begierden über alle Vorurteile hinweg.

Als Melodrama hat TV-Routinier Kent „Niemandsland“ angelegt und kommt doch nicht über eine Edelschmonzette hinaus. Dabei verfügt er über beste Voraussetzungen: Keira Knightley hat bisher noch jeden Historienfilm veredelt. Alexander Skarsgård verfügt über alle optischen Qualitäten für die Herzensbrecherrolle, und Jason Clarke besitzt die schauspielerische Durchlässigkeit, um unterdrückte Emotionen sichtbar zu machen. Wim-Wenders-Kameramann Franz Lustig („Don’t Come Knocking“) weiß mit Bildformaten klassischer Melodramen umzugehen, und Kostümbildnerin Bojana Nikitovic („Papillon“) macht jeden Auftritt Knightleys durch Textilien von erlesener Schlichtheit zu einem kleinen Ereignis.

Hilft aber alles nichts, wenn die emotionale Hardware nicht stimmt. Mit Trauer, Trauma, Liebe, Verlust und Krieg stehen große Gefühle auf dem Spiel, die aber unter biederer Regie stets bloße Behauptung bleiben. Statt in den interessanten Konflikt zwischen kriegsbedingten Vorurteilen und amourösen Anziehungskräften einzusteigen, ergeht sich die Erzählung in der Aneinanderreihung melodramatischer Klischees und verbreitet große, glanzvolle Leere auf der Leinwand.

„Niemandsland“, Regie: James Kent, mit Keira Knightley, Alexander Skarsgård, 108 Minuten, FSK 12, Cineplex Cinemagic Eschwege

Startklar für den Weltraum

Zitterbacke – Hühnerkacke“, muss sich Alfons (Tilman Döbler) oft anhören. Der raumfahrtbegeisterte Elfjährige wird wegen seines Nachnamens gern gehänselt. Zudem ist er etwas schusselig. Nicht einmal sein Vater Paul (Devid Striesow) nimmt ihn so richtig ernst. Umso größer ist der Ansporn für Alfons, bei einem Fluggeräte-Wettbewerb in der Schule zu zeigen, was wirklich in ihm steckt. Zusammen mit seinem besten Freund und einer neuen Klassenkameradin macht er sich begeistert ans Werk.

Titelheld Zitterbacke ist vor allem im Osten Deutschlands ein guter Bekannter. In der DDR entstand nach den Kinderbüchern von Gerhard Holtz-Baumert 1966 ein beliebter Spielfilm, Mitte der 80er-Jahre folgte eine Fernsehserie. Regisseur Mark Schlichter und seine beiden Co-Drehbuchautoren haben Alfons Zitterbacke nun in die Gegenwart geholt und erzählen im Kern eine Freundschafts- sowie eine Vater-Sohn-Geschichte.

Abgesehen von einigen arg klamaukig geratenen Szenen ist die filmische Neuauflage gelungen. Das liegt nicht zuletzt am talentierten Hauptdarsteller Tilman Döbler („Ballon“), der Alfons bei allem Spaß auch das nötige Quäntchen Ernst mit auf den Weg gibt. Die Nebenrollen sind prominent besetzt. Und dann ist da als Gaststar noch Astronaut Alexander Gerst, der Alfons’ Raumfahrtambitionen gewissermaßen beglaubigt. Der lustigste Moment gehört freilich zwei Mädchen, die bei der Präsentation ihres Wettbewerbsobjekts zu Protokoll geben: „Selbst wenn es nicht fliegt – es sieht einfach nur geil aus.“

„Alfons Zitterbacke – Das Chaos ist zurück“, Regie: Mark Schlichter, mit Tilman Döbler, Devid Striesow, 93 Minuten, FSK 0, Cinemaxx Göttingen, Movietown Eichsfeld

Der übers Wasser wandelt

Christo steht in seinem New Yorker Atelier und zeichnet: Skizzen der „Floating Piers“, die er auf dem italienischen Iseosee installieren will. Jahrzehntelang hat er mit seiner 2009 verstorbenen Frau Jeanne-Claude an dem Projekt gearbeitet. Die Doku „Christo: Walking on Water“ von Andrey M. Paounov begleitet ihn die letzten Monate, bevor die Idee 2016 Wirklichkeit wird. Auf dem See entstehen schwankende Stege mit leuchtend gelben Stoffbahnen vor Bergpanorama.

Wenn Christo aus seinem Atelier heraustritt, dann warten Leute, mit denen er reden muss. Mit Behörden. Mit Größen der Kunstszene. Mit Fans. Ein Großteil seines Jobs scheint aus reden zu bestehen. Und doch hat er gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) gesagt: „Ich mag es nicht zu reden. Aber ich muss alle möglichen Leute von dem Projekt überzeugen, damit es bewilligt wird.“ Seine Idee weiß er zu bewerben: „Es ist, als würde man auf dem Wasser gehen“, sagt er Zuhörern. Wie in einem Drama setzt sich der Held gegen Hindernisse durch. Gegen Bürokraten, Sturm, Menschenmassen. Doch niemals gegen eigene Zweifel. Das muss er nicht: Über die scheint Christo erhaben zu sein.

„Christo: Walking on Water“, Regie: Andrey M. Paounov, 105 Minuten, FSK 0, Lumière

Gefährliche Liebe am College

Ihren ersten Roman veröffentlichte Anna Todd noch unter einem Pseudonym und im Internet. Über eineinhalb Jahre schrieb sie immer weiter an der erotisch aufgeladenen Geschichte. Mit großem Erfolg: Die Story wurde millionenfach aufgerufen - und die junge US-Amerikanerin erhielt einen Autorenvertrag bei einem Verlag, wo sie ihren Roman in vier Teilen veröffentlichte.

Die Bücher erschienen auch in Deutschland und schafften es in die Bestsellerlisten. Hollywood wurde ebenfalls auf die Werke aufmerksam und eines der großen Studios sicherte sich früh die Kinorechte. Nun kommt mit „After Passion“ die erste Verfilmung des Stoffes heraus.

Im Mittelpunkt steht Tessa Young. Sie ist eine brave junge Frau, die am College Hardin Scott kennenlernt. Sie fühlt sich schnell zu ihm hingezogen, doch Hardin ist ein so genannter Bad Boy: düster und unberechenbar. In der Filmankündigung heißt es: „Hals über Kopf verliebt sie sich und je mehr sie ihm verfällt, desto mehr wird ihr klar: Sie wird selbst nie wieder die sein, die sie einmal sein wollte.“

In den Hauptrollen sind Josephine Langford („Wolf Creek“) und Hero Fiennes Tiffin („Cleaning up“) zu sehen. Die Autorin Anna Todd (Jahrgang 1989) war als Produzentin beteiligt. (dpa)

„After Passion“, Regie: Jenny Gage, mit Josephine Langford, Hero Fiennes-Tiffin, 106 Minuten, FSK 12, Cinemaxx Göttingen, Movietown Eichsfeld, Neue Schaubugr Northeim, Schiller-Lichtspiele Hann. Münden, Central-Lichtspiele Herzberg

3D-Animationsabenteuer

June ist ein so kleines wie anrührend süßes Mädchen mit einem rotbraunen Wuschelkopf und ziemlich großen sowie ziemlich runden, hellgrünen Augen. Meistens ist June guter Laune, was sie aber vor allen anderen Dingen auszeichnet, ist ihre blühende Fantasie, ihre ausgeprägte Vorstellungsgabe. So hat sich das Mädchen zusammen mit ihrer Mutter einen Wunderpark ausgedacht, der bevölkert ist von skurrilen Tieren (darunter etwa: fliegende Fische, Bären, Biber, Stachelschweine und Affen) sowie atemberaubenden Fahrgeschäften. Eines Tages entdeckt June, dass es diesen, von ihr erdachten Park nicht nur in Modell- sondern tatsächlich auch in Lebensgröße gibt. Die Zukunft aber dieses großen Freizeitparks, die sieht wenig rosig aus.

Das Drehbuch verfasst zum quietschbunten Animations-Abenteuer hat das Autoren-Duo Josh Appelbaum und André Nemec („Mission: Impossible - Ghost Protocol“). In der englischsprachigen Originalversion (eigentlicher Titel: „Wonder Park“) stellen den Animationsfiguren unter anderem Hollywood-Schauspieler wie Mila Kunis („Black Swan“), Jennifer Garner („Valentinstag“) und Matthew Broderick („Ferris macht blau“) ihre Stimmen zur Verfügung. In der deutschsprachigen Synchronversion ist es Sängerin und Songwriterin Lena Meyer-Landrut („Don`t Lie To Me“), die der Hauptfigur June ihre Stimme leiht. Das geschätzte Produktionsbudget dieses Films soll sich zwischen rund 80 und 100 Millionen US-Dollar bewegt haben. (dpa)

„Willkommen im Wunder Park“, mit Stimmen von Lena Meyer-Landrut, Faisal Kawusi, Brianna Denski, 86 Minuten, FSK 0, Cinemaxx Göttingen, Movietown Eichsfeld, Neue Schaubugr Northeim, Central-Lichtspiele Herzberg

Der Teufelskerl nimmt neuen Anlauf

Lange vor dem ganz großen Boom der Comicbuch-Verfilmungen schuf Oscar-Preisträger Guillermo del Toro mit „Hellboy“ und „Hellboy II“ schaurig-schöne Fantasy-Abenteuer. Nun wird die Geschichte um den rothäutigen Comic-Helden mit den abgesägten Teufelshörnern noch einmal neu auf die Leinwand gebracht – in anderer Besetzung. In die Rolle des Halbdämons schlüpft nicht Ron Perlman (68), sondern David Harbour, der als bärbeißiger Sheriff in der Netflix-Serie „Stranger Things“ Ruhm erlangt hat. Er bekommt es in der Neuauflage mit einer mächtigen Hexe zu tun (gespielt von Milla Jovovich). Die Regie übernimmt Neil Marshall („Game of Thrones“). (dpa)

„Hellboy – Call of Darkness“, Regie: Neil Marshall, mit David Harbour, Milla Jovovich, Ian McShane, 114 Minuten, FSK 16, Cinemaxx Göttingen, Movietown Eichsfeld

Von Stefan Stosch, Martin Schwickert, Jörg Brandes, Geraldine Oetken mit dpa

Mit einem Bal Folk, einem Tanzfest mit Live-Musik, hat die Band Bal O´Gadjo die Musa zum Kochen gebracht. Beim „Concert-Bal sans frontières“ ließen sich die Gäste von treibenden Rhythmen mitreißen.

13.04.2019

Bei der Jahreshauptversammlung ist der neu gewählte Vorstand der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Göttingen begrüßt worden. Die polnische Stadt Thorn steht als Göttinger Partnerstadt im Fokus der Gesellschaft.

10.04.2019

Nach der Wahl des Sprecherrates des Kreisverbandes der Partei Die Linke Göttingen/Osterode hat sich das Gremium jetzt konstituiert. Der neue Vorstand will sich auf die Europa-Wahl konzentrieren.

09.04.2019