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12:53 07.03.2019
KiKi Layne als Tish und Stephan James als Fonny in einer Szene des Films „Beale Street“. Der Film kommt am 7. März in die deutschen Kinos.
KiKi Layne als Tish und Stephan James als Fonny in einer Szene des Films „Beale Street“. Der Film kommt am 7. März in die deutschen Kinos. Quelle: dpa
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Göttingen

Diese Filme laufen in dieser Woche in deutschen Kinos an.

„Kirschblüten & Dämonen“: Geister der Vergangenheit

Doris Dörrie setzt ihren Japan-Ausflug in Bayern fort. Kleines Problem: „Kirschblüten & Dämonen“ist ziemlich schwer zugänglich.

In „Kirschblüten – Hanami“ erzählte Doris Dörrie 2008 die Geschichte des sterbenskranken Rudi (Elmar Wepper), der nach dem überraschenden Tod seiner Frau Trudi (Hannelore Elsner) auf den Spuren ihrer Träume nach Japan reist. Sein in Tokio arbeitender Sohn Karl (Maximilian Brückner) hat jedoch keine Zeit für ihn. Der Witwer freundet sich mit der jungen Yu (Aya Irizuki) an und reist mit ihr zum heiligen Berg Fuji, wo er schließlich stirbt. Mehr als eine Million Zuschauer wollten das bewegende Drama bei uns sehen.

Kiki Kirin als Yus Großmutter in einer Szene des Films "Kirschblüten & Dämonen " (undatierte Filmszene). Quelle: Constantin Film

In Dörries zehn Jahre später spielenden Nachfolgefilm steht der aus Japan in seine bayerische Heimat zurückgekehrte und nun von Golo Euler verkörperte Karl im Zentrum. Betrunken platzt Karl mit einer Panda-Maske in die Kindergeburtstagsfeier seiner Tochter – und wird von seiner Ex gleich wieder rausgeworfen. Dann taucht überraschend Yu bei ihm auf. Gemeinsam fahren sie zu dem leerstehenden Haus, in dem er einst mit seinen Eltern und seinen zerstrittenen Geschwistern Klaus und Karoline (Felix Eitner, Birgit Minichmayr) lebte. Alte Erinnerungen kommen hoch.

Die Story wurzelt tief im japanischen Aberglauben

Die titelgebenden Dämonen erscheinen dem unglücklichen Karl zuhauf. Die Gespenster der Vergangenheit zerren an ihm wie der ganz gegenwärtige Teufel Alkohol. Dabei wird eines klar: Karl muss sich aussöhnen – mit sich selbst und posthum mit seinen Eltern.

Die Story wurzelt tief im japanischen Geisterglauben. Wer dafür kein Faible hat, bleibt ziemlich außen vor. Der Handlung dieses wilden Mixes aus Familiendrama, Romanze, Vergangenheitsbewältigung und Gespensterfilm ist zeitweilig schwer zu folgen – auch weil sich hier Traum, Realität und Imagination kaum voneinander unterscheiden lassen. So ist „Kirschblüten & Dämonen“ nicht nur Doris Dörries vielleicht bislang japanischster Film, sondern auch ihr am schwersten zugänglicher.

„Beale Street“ – Liebe ist stärker als der Hass

Romantik gegen Rassismus: Oscar-Regisseur Barry Jenkins verfilmt James Baldwins Roman „Beale Street“.

Tish hat beinahe ihr ganzes Leben noch vor sich. Sie ist 19 Jahre jung und trägt ein Kind in ihrem Bauch, auf das sie sich freut. Aber eines weiß Tish schon genau: „Ich wünsche wirklich niemandem, dass er den, den er liebt, durch eine Glasscheibe angucken muss.“

Ein Cop hatte eine Rechnung mit Fonny offen

Ihren Verlobten Fonny kann sie nur durch eine Scheibe anschauen. Der drei Jahre Ältere, ein Bildhauer, sitzt im Gefängnis für eine Tat, die er nicht begangen hat. Er hat die puertoricanische Frau auf der anderen Seite von New York nicht vergewaltigt. Er war gar nicht vor Ort, als das Verbrechen geschah.

Regina King, Gewinnerin der Auszeichnung der besten Nebendarstellerin für „If Beale Street Could Talk“. Quelle: Invision/AP

Aber ein Cop hatte noch eine Rechnung mit Fonny offen. Vermutlich lief es so ab: Der Polizist hatte die Frau unter Druck gesetzt, eine Falschaussage zu machen. Als Weißer und in seiner Position war das nicht schwer. Und er hatte es schließlich „nur“ mit einer Einwandererin und einem Schwarzen zu tun. Die Frau identifizierte Fonny bei einer Gegenüberstellung – den einzigen Schwarzen in einer Reihe von weißen Männern.

Eine Geschichte über Rassismus, die in warmen Farben leuchtet

Und nun sitzt Fonny hinter dem dicken Glas, telefoniert über einen Hörer an der Wand mit Tish und versucht, nicht zu verzweifeln. Seine Gerichtstermin wird immer wieder verschoben.

Bei einer Geschichte über Rassismus in den USA wäre man nicht überrascht, wenn diese grau und schwer auf den Zuschauern lasten würde. Aber das Verblüffende ist: „Beale Street“ leuchtet in warmen Farben. Jazzige Klänge schwellen perlend an, die Figuren verströmen eine stille Zuversicht. Das Romantische wiegt mehr als der Rassismus.

Barry Jenkins’ Film leuchtet, weil die Liebe zwischen Tish (KiKi Layne) und Fonny (Stephan James) alle Ungerechtigkeiten und Drangsalierungen überstrahlt. „Beale Street“ ist ein Film über die Kraft der Liebe, so wie es auch schon Jenkins’ voriger Film „Moonlight“ in seinen schönsten Momenten war: Da wiegte der schwarze, angeblich so harte Drogendealer Juan seinen schwarzen Ziehsohn Chiron in Miami im mondbeschienen Meer, und es war kein bisschen kitschig.

„Moonlight“ gewann 2017 den Oscar für den besten Film. Und falls sich jemand nicht mehr daran erinnern kann, liegt das daran, dass die Laudatoren Faye Dunaway und Warren Beatty zunächst „La La Land“ als Sieger ausgerufen hatten. Sie hatten den falschen Umschlag geöffnet.

So zärtlich war im Kino selten ein erster Kuss zu sehen

In „Beale Street“ blicken wir in langen Rückblenden auf die Zeit vor dem Gefängnis zurück: Tish und Fonny kannten sich schon aus Kindertagen. Sie planschten zusammen in der Badewanne, sie waren beste Freunde. Irgendwann hat es „Zoom“ gemacht. So zärtlich wie hier haben wir im Kino selten einen ersten Kuss und eine erste gemeinsame Nacht gezeigt bekommen.

Nun ist Tish schwanger, und ihre Familie kennt nur ein Ziel: Sie will Fonny aus dem Gefängnis rausholen, bevor dessen Sohn auf diese brutale Welt kommt. Denn ein Film über die Familienliebe ist „Beale Street“ auch. Tishs Eltern und ihre Schwester halten zu ihrem Kind – anders als die Familie von Fonny, die in ihrem Selbsthass gefangen ist und Tish nicht anerkennt.

KiKi Layne als Tish und Stephan James als Fonny in einer Szene des Films „Beale Street“. Quelle: Annapurna Pictures DCM

 

Ach so, „Beale Street“ spielt in den Siebzigerjahren. Aber das vergisst man bald. Etwas Zeitloses haftet dieser Geschichte an. Sie könnte genauso in unserer „Black Lives Matter“-Gegenwart spielen, in der amerikanische Polizisten immer noch straflos Schwarze zusammenprügeln und in den Rücken schießen können.

„Jeder in Amerika geborene Schwarze ist in der Beale Street geboren“

So wenig wie sich dieser Film gefühlsmäßig auf die Siebzigerjahre reduzieren lässt, so wenig ist es ein New-York-Film. Die berühmte Beale Street, die dem Film den Namen gibt, liegt in Downtown Memphis im US-Staat Tennessee und gilt als Heimat der schwarzen Musik. Louis Armstrong, Muddy Waters und B. B. King erfanden dort den Memphis Blues.

Doch wie hat James Baldwin gesagt, der 1974 mit seinem Roman „If Beale Street Could Talk“ die Vorlage für den Film geliefert hat? „Jeder in Amerika geborene Schwarze ist in der Beale Street geboren, ob in Jackson, Mississippi, oder in Harlem in New York: Die Beale Street ist unser Erbe.“

In kurzen Einblendungen sehen wir Schwarz-Weiß-Bilder von herrisch dreinschauenden weißen Polizisten, die Schwarze mit ihren Schlagstöcken in Schach halten. Ein Freund von Baldwin hatte sechs Jahre lang unschuldig in Haft gesessen. Dieser Vorfall inspirierte ihn zu seinem Roman.

Tish und Fonny verkörpern eine stille Würde

Das unselige Erbe Amerikas müssen auch Tish und Fonny ertragen. Aber zugleich verkörpern sie eine stille Würde: Sie geben sich dieser Vergangenheit nicht geschlagen. Wenn Tish nachts albträumt und voller Panik in ihrem Bett aufwacht, dann ist sofort ihre Mutter Sharon (Regina King wurde für ihre Rolle mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet) bei ihr und beruhigt sie: „Die Liebe hat dich bis hierher gebracht, nun trau ihr auch künftig“, sagt sie.

Und dann traut Tish der Liebe. Aber weiterkämpfen für Fonny hinter der Glasscheibe wird sie auch.

 

„Die Sisters Brothers“ – Der letzte Ritt der Pistoleros

Ein Franzose, der Western kann: Jacques Audiard erzählt die vergnügliche Geschichte der „Sisters Brothers“. Und John C. Reilly und Joaquin Phoenix überzeugen auf der ganzen Linie als streitbare Revolverhelden.

Howdy, Leute! „Die Sisters Brothers“ reiten zum letzten Mal zusammen. Sie wissen das nur noch nicht. Sie sind zwei Brüder, Revolverhelden, die gemeinhin nur superkurz fackeln, wobei der jüngere, nachdenklichere, der mit dem langsameren Pferd, eigentlich überhaupt nicht mehr so viel fackeln, prügeln und totschießen will. Er fängt auf dem letzten Ritt unwestmännisch zu träumen an. Von einer Frau. Von einem Laden. Etwas Gutes begründen, Mensch werden, schon der lieben Mutter zum Gefallen, und den Westen künftig einen guten Wilden sein lassen.

Schon beim Buch hatte man das Gefühl: Das gibt einen guten Film

Der Autor Patrick DeWitt hatte die Geschichte von Eli und Charlie Sisters witzig, lakonisch und lebensnah zusammenfantasiert und man hatte von Anfang an das Gefühl, das könnte einen guten Film abgeben. Der Schauspieler John C. Reilly sicherte sich schon bald die Filmrechte, und nun liefert der französische Regisseur Jacques Audiard („Ein Prophet“, „Der wilde Schlag meines Herzens“) mit seinem ersten englischsprachigen Film eine Westernkomödie – unterhaltsamer noch als „True Grit“ von Ethan und Joel Coen. Sie fanden Western noch nie auch nur einen Deut unterhaltsam? Nun Hände hoch, Ladys and Gents, Sie schauen sich jetzt gefälligst „Die Sisters Brothers“ an und ändern Ihre Meinung! Oder wir schießen!

John C. Reilly als Eli Sisters in dem Film "The Sisters Brothers", der am Donnerstag in die Kinos kommt. Quelle: Wild Bunch Germany

Der gelegentlich ultrabrutale, relativ coole Frauentyp Charlie (Joaquin Phoenix) und der in Gewaltfragen gelindere, schmerbäuchige Eli (John C. Reilly) sind angeheuert, für einen windigen Commodore (Rutger Hauer) den flüchtigen Hermann Kermit Warm („No jokes on names“ sagt der Brite) aufzuspüren und „umzulegen“. Es geht um einen Diebstahl, um eine mysteriöse Formel. Auf ihrer Reise von Oregon zu den Goldclaims Kaliforniens kommen Eli Zweifel an Auftrag und Auftraggeber, erst recht, als sich das potenzielle Opfer (Riz Ahmed) in Sacramento als umgängliche Type erweist. Warm heuert sich zudem Schutz an – John Morris (Jake Gyllenhaal) ist ein eleganter, eloquenter Privatdetektiv, der ein doppeltes Spiel spielt – ein Anti-Sisters-Brother par excellence.

Im Westen von 1851 wird es so langsam eng für Pistoleros

Eli erkennt auf dem Ritt seine äußerlichen Unzulänglichkeiten: schäbige Kleidung, die Pfunde und dazu der üble Mundgeruch. Die Gebrüder Sisters entdecken die Vorzüge einer sagenhaften Neuerung namens Zahnpasta. Eli übermannt sogar das unrevolvermännische Mitleid mit der Kreatur. Sein Pferd nennt er stets mit dem Namen, was seinem coolen Bruder nie einfallen würde. In Eli zeigt sich die heraufdämmernde neue Zeit, er hat Zukunft. Denn im Jahr 1851 ist Selbstjustiz zwar noch nicht wirklich ein juristisches Problem, aber es wird mählich eng für die Pistoleros. Unerbittlich breitet sich die Ordnung der Zivilisation nach (Süd-)Westen aus. Charlie ist dafür nicht geschaffen – er ist ein Mann von Gestern.

Am Anfang erscheinen Audiards/DeWitts Helden wie die typischen verworfenen Kerle für einen billigen Groschenroman, am Ende erinnern sie uns an Quijote und Pansa, haben sie einen Film lang sämtliche Wildwestklischees über den Haufen geritten. Dass sie in Amerika damit Box-Office-mäßig nicht aus dem Stall gekommen sind ist ärgerlich. Wir wünschen den Brüdern hierzulande einen guten letzten Ritt. So long, Leute!

 

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Captain Marvel – Und Marvel sagt endlich: „Me Too!“

Halbherziges feministisches Pilotprojekt aus dem Haus der „Avengers“: „Captain Marvel“, die Frau aus dem All, kann sich zwischen Selbstfindungsmomenten und Actiongebraus nicht mit der DC-Konkurrentin „Wonder Woman“ messen.

Captain Marvel: Der erste Marvel-Film über eine weibliche Superheldin. Mit Oscarpreisträgerin Brie Larson in der Hauptrolle. Quelle: Walt Disney

Auf dem Gebiet heroischer Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau hinkte man im sogenannten „Marvel Cinematic Universe“ deutlich hinterher. Vor zwei Jahren kam dann mit „Wonder Woman“ der Konkurrent „DC“ dem Marktführer zuvor und bewies mit einem Einspiel von weltweit 821 Millionen Dollar eindrücklich, dass man im Segment der Comic-Verfilmungen auch mit einer weiblichen Zentralheldin an den Kinokassen reüssieren kann.

Ein quälerischer Selbstfindungsprozess

Spät, fast schon zu spät sagt nun auch „Marvel“ endlich „me too“ und präsentiert mit „Captain Marvel“ eine neue Superheldin, die sogar den Firmennamen tragen darf. Aber bevor die Heroine das Ruder im kriselnden Avengers-Team übernimmt, muss sie sich zunächst in diesem Prequel durch eine Selbstfindungsprozess quälen.

Der Film beginnt in einer fernen Galaxie auf dem Planeten Hala, wo die angehende Heldin zur Kriegerin ausgebildet wird. Aus ihren Händen schießt ein kraftvoller Laserstrahl, mit dem sie ihre Gegner zehn Meter durch den Raum schleudern kann. „Es gibt nichts Gefährlicheres für einen Krieger als Gefühle“ sagt ihr Mentor Yon-Rogg (Jude Law). Wie vielen Frauen wird auch ihr die eigene Emotionalität zum Vorwurf gemacht, die einem Aufstieg in der Führungshierarchie im Wege steht.

Der Trailer zum Film

Damit hat der Film auch gleich seine Aufgabenstellung formuliert, denn gerade durch die Wertschätzung der eigenen Gefühle lernt Vers (Brie Larson) ihre Kräfte zu potenzieren. Aber bis dahin ist es ein weiter Weg, denn Vers leidet an einer starken Amnesie. Erst als sie nach einem Kampfgemetzel auf den Planeten Erde, katapultiert wird, erkennt sie die Bilder aus ihren Alpträumen wieder. Durch die Decke einer Videothek im Los Angeles der 90er-Jahre landet die Heldin und schießt erst einmal eine Schwarzenegger-Pappfigur nieder.

Nach chaotischem Auftakt kommt der emotionale Kern zu spät

In Begleitung des SHIELD-Agenten Fury (digital verjüngt: Samuel L. Jackson) muss sie sich nicht nur diverser außerirdischer Verfolger erwehren, sondern auch die eigene Vergangenheit als Airforce-Pilotin in einem geheimen Militärprojekt erforschen. Zwischen halsbrecherischer Action und Selbstbesinnung hängen Anna Boden und Ryan Fleck ihren „Captain Marvel“ auf und können auf keiner der beiden Ebenen wirklich überzeugen. Das Retro-Setting der 90er macht zwar den Weg frei für ein paar nostalgische Witzchen, gibt aber als cinegene Kulisse genauso wenig her wie die allzu routinierten Kampfsequenzen.

Nach einer chaotischen Exposition dringt der Film viel zu spät zum emotionalen Kern der Geschichte vor, der hier nicht in einer romantischen Verwicklung, sondern in der engen Freundschaft der Heldin zu ihrer früheren Co-Pilotin liegt.

Nach den Mühen kathartischer Erinnerungsarbeit gelingt es Vers schließlich die eigenen Superkräfte zu bündeln und als flammende Lichtgestalt in den Himmel zu schießen. „Ich muss dir nichts mehr beweisen“ sagt sie zu ihrem früheren Mentor und schleudert ihn per Laserstrahl lässig durch die Landschaft.

Captain Marvel: kein vergleich zu DCs „Wonder Woman“

Das ist nicht nur eine griffige Frauenpower-Geste, sondern auch das Selbstbekenntnis eines Films, der sich nicht mit anderen messen lassen will. Aber natürlich liegt der Vergleich mit „Wonder Woman“ auf der Hand, mit dem dieses äußerst halbherzige feministische Pilotprojektaus dem Hause „Marvel“ längst nicht mithalten kann.

Von Martin Schwickert

Von Matthias Halbig, Jörg Brandes und Stefan Stosch

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