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Regional Festival im Kaiser-Wilhelm-Park in Göttingen: Der Sonnabend
Nachrichten Kultur Regional Festival im Kaiser-Wilhelm-Park in Göttingen: Der Sonnabend
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20:55 27.07.2014
Stilsicher und gekonnt: Manfred Mann‘s Earthband. Heller
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Göttingen

Die vierköpfige Band zeigte, dass sie das Spiel mit dem Publikum gut im Griff hat. Viele stiegen schnell mit ein und mit der Zeit fanden immer mehr Leute den Weg vor die Bühne.

Die dänische Sängerin und Songwriterin Ida Gard gewann danach innerhalb kürzester Zeit das Publikum für sich und überzeugte vor allem durch eine klangvolle Stimme in Harmonie mit den eigens komponierten Liedern. Die 27-Jährige hat in Dänemark zahlreiche Auszeichnungen gewonnen und gehört zu den aufsteigenden Stars. Ihre Musik trägt eine eigene, fesselnde Note mit tiefsinnigen Liedern bei knalliger Popmusik.

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Der darauffolgende Auftritt von „Mark Gillespie & Band“  mit souliger Rockmusik samt Folk-Einflüssen führte zu wahrem Gänsehautfeeling und war wie geschaffen für die außergewöhnlich-schöne Kulisse im Wald. Der in Großbritannien geborene Gillespie (Gesang, Gitarre, Percussion, Keys) hat sich inzwischen mit seiner Band einen Namen gemacht.

Die Mischung aus Gillespies souliger Stimme und Thomas Drosts Flöteneinlagen versprüht ein besonderes Flair, das auch beim Göttinger Publikum gut ankam.

Manfred Mann’s Earth Band“

Lang ersehnt schien der Einsatz der internationalen britischen Rockgruppe „Manfred Mann’s Earth Band“. Bereits während der Umbauarbeiten und der vom Moderator und Kunstfigur „Wilhelm Kaiser“ begleiteten Pause stand auch der Letzte von seinem Sitzplatz auf und drängelte sich hin zur Bühne.

Manfred Mann (Keyboard, Gesang), Mick Rogers (Gitarre, Gesang), Robert Hart (Gesang), Steve Kinch (Bass) und Jimmy Copley (Drums) verbreiteten mit teils selbst geschriebenen, teils gecoverten Songs ausgelassene Stimmung und luden besonders bei Klassikern wie „For you“, „Davy’s on the road again“ und „Blinded by the light“ zum Tanzen ein.

Stilsicherheit, gekonntes Auftreten und die Wahl der Lieder dankte das Publikum der legendären Formation mit anhaltendem Applaus.

Den groovenden Abschluss des Abends bildete „Flooot“ mit einem Mix aus deutschem Hip Hop, Reggae und Funk. Die sechsköpfige Männergruppe begeisterte schon mit diversen Auftritten in Göttingen. Ihr Ziel: wie eine Welle die großen Bühnen Deutschlands zu „floooten“. Der KWP-Waldbühne wurde damit allemal Rechnung getragen. Das Gespann krönte das Festivalwochenende und entließ ein begeistertes Publikum.

25-jährigen Jubiläum des Open Air im Kaiser-Wilhelm-Park Göttingen.

Von Swenja Lohrengelk