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Frauenmusiktage: Musikerinnen treffen sich 2021 in Osterode im Harz

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17:04 18.04.2021
Gemeinsames Musizieren: Aufnahme von den Niedersächsischen Frauenmusiktagen 2019.
Gemeinsames Musizieren: Aufnahme von den Niedersächsischen Frauenmusiktagen 2019. Quelle: Ina Niemerg
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Osterode

In der Pandemie hagelt es Veranstaltungsabsagen  – das Musizieren lassen sich die Frauen in der Region aber nicht nehmen: Auch 2021 laden die Niedersächsischen Frauenmusiktage Instrumentalistinnen und Sängerinnen wieder zu Bandworkshops, Crashkursen und zum Erfahrungsaustausch ein. Dieses Jahr spielt vom 21. bis 25. Juli im Jugendgästehaus Harz in Osterode die Musik, Anmeldungen sind bis zum 20. Juni bei der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Rock in Niedersachsen möglich, wie Sprecherin Antje Winzer mitteilt.

Ob Anfängerin oder Fortgeschrittene – die Workshops sind auf verschiedene Kenntnisstände zugeschnitten: Wer wenig Erfahrung mit Instrumenten oder dem gemeinsamen Spielen hat, kann sich in der Anfängerinnen-Band mit Songs aus Rock, Pop und den Charts ausprobieren.

Die Stilrichtungen: eine bunte Mischung

Wem ein anderes Genre lieber ist, kann etwa im Samba-Workshop seinen Rhythmus an unterschiedlichen Trommeln üben oder sich als fortgeschrittene Bläserin, Bassistin oder Schlagzeugerin der ersten Frauenmusiktage-Brassband anschließen.

Für Teilnehmerinnen mit mittlerem Kenntnisstand gibt es auch Workshops in der Stilrichtung Singer-Songwriter-Rock-Pop und die „Electro-Swing-Band“. Fortgeschrittene Musikerinnen laden die Dozentinnen in die „360 Grad Band“ mit verschiedenen Instrumenten oder in die Gruppe „Funky goes Hip-Hop goes Hell“ ein.

Traditionsgemäß wird gegen Ende der Musiktage die „Female Drum Parade“ am 24. Juli mittags durch die Straßen Osterodes ziehen. Eine Einbuße: Das Abschlusskonzert am Abend muss diesmal ohne Publikum stattfinden.

Auch Coronamaßnahmen geben den Ton an

Musik zu machen heißt, beieinander zu sein – doch das geht auch bei den Frauenmusiktagen in dieser Zeit nur unter Hygieneauflagen. „Zur Begrüßung machen alle Teilnehmerinnen einen Corona-Schnelltest“, sagt Vera Lüdeck, Geschäftsführerin der LAG Rock in Niedersachsen. Abstand, begrenzte Personenzahlen in den Gruppen und gemeinsame Programmpunkte im Freien gehören in diesem Jahr zum Event dazu. „Damit sind wir auf der sicheren Seite und können trotzdem beim gemeinsamen Musizieren Spaß haben“, so Lüdeck.

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In der Teilnahmegebühr von 320 Euro (ermäßigt 160 Euro) ist die Verpflegung enthalten. Wer mehrere Tage dabei sein möchte, kann für zusätzliche 40 Euro im Jugendgästehaus Harz übernachten. Gefördert wird die Veranstaltung der LAG Rock in Niedersachsen vom Landesministerium für Wissenschaft und Kultur. Die Anmeldung ist hier möglich.

Von Fiora Blettner

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