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Regional Fredener Musiktage: „Streichquartettfest und Blechbläserglanz“
Nachrichten Kultur Regional Fredener Musiktage: „Streichquartettfest und Blechbläserglanz“
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08:00 09.05.2019
Matthias Höfs genießt den Ruf als „einer der prägendsten und bekanntesten Trompeter im deutschsprachigen Raum“. Quelle: r
Freden

Zehn Konzerte sowie eine Vernissage stehen vom 20. bis 28. Juli auf dem Programm. „Artist in Residence“ ist der Trompeter Matthias Höfs.

Das Fest wird am Sonnabend, 20. Juli, um 19.30 Uhr vom Festivalensemble „camerata freden“ mit Werken von Sergei Prokofjev (Sonate für zwei Violinen), Camille Saint-Saens (Septett für Trompete, Klavier, Streichquartett und Kontrabass) und Gabriel Fauré (Klavierquintett Nr. 2 c-moll op. 115) in der Zehtnscheune eröffnet.

Uraufführung: Auftragsarbeit für jungen Komponisten

Neben dem zentralen Festivalort Zehntscheune in Freden wird es externe Veranstaltungen in St. Nikolai Alfeld (Hommage à Bach am 25. Juli) und in der Kirche Wrisbergholzen (Salaputia Brass Quintett, 26. Juli) geben. Im Fagus-Werk Alfeld wird Adrian Adlam, einer von zwei Intendanten, mit Marko Nikodijevic am 21. Juli um 10 Uhr ein Einführungsgespräch führen. Der geborene Komponist (Jahrgang 1980) hat den Komponistenauftrag des diesjährigen Festivals übernommen, teilte Maya Stockmann von der Pressestelle der Musiktage mit. Die Uraufführung im Werk beginnt um 11 Uhr – nach und vor Streichquartetten von Mozart und Verdis.

Die Festivalleiter Adlam und Utz Köster haben „drei hochklassige Streichquartette“ eingeladen: Armida Quartett, Kuss Quartett und Aris Quartett. Köster: „Es war schon lange ein Traum von uns, dem Publikum der Fredener Musiktage ein Streichquartettfest mit mehreren Quartetten zu präsentieren. Alle Ensembles musizieren auf höchstem Niveau, aber dabei sehr unterschiedlich – das wird spannend.“

Kinder- und Familienkonzert „Vier gewinnt“

Aufregend dürfte das moderierte Kinder- und Familienkonzert „Vier gewinnt“ am 27. Juli in der Zehntscheune werden: Das Aris Quartett stellt Musikbeispiele von Haydn, Mozart und Dvorák vor. Am Abend spielt das Quartett, „das beim ARD-Wettbewerb 2016 mit fünf Preisen ausgezeichnet“ wurde, den „Sonnenaufgang“ von Joseph Haydn, „dem Erfinder des Streichquartetts als Königsgattung der Kammermusik“, sowie Werke von Brahms und Mendelssohn.

Einen Ausblick auf das Beethoven-Jahr 2020 gibt das Kuss Quartett. Die vier Musiker spielen am 23. Juli die Streichquartette op. 18 und 130 von Ludwig van Beethoven sowie Aribert Reimanns „Sieben Bagatellen für Streichquartett“.

Mit dem Artist in Residence Matthias Höfs „tritt an zwei Abenden einer der prägendsten und bekanntesten Trompeter im deutschsprachigen Raum auf“, so Stockmann. Höfs wird mit dem „camerata freden“ am 24. Juli „mit einem hochvirtuosen Barockkonzert und Werken von Mozart und Dvořák zu hören sein“, so Stockmann. Außerdem gestaltet er mit seiner Frau Ulrike Höfs, Flötistin in der Kammerphilharmonie Bremen, und dem Organisten Christian Schmitt am 25. Juli die „Hommage à Bach“.

Am Eröffnungstag zeigt der französische Künstler William Himo in einer Vernissage seine Meereslandschaften in der Zehntscheune. Sie sind bis zum Festivalfinale zu besichtigen.

Das komplette Programm und Tickets auf www.fredener-musiktage.de; karten gibt es auch im Festivalbüro (05184/950179) und in Reservix-Vorverkaufsstellen.

Hyperlinks Fredener Musiktage / Höfs/ drei Quarette /

Von Stefan Kirchhoff

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