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Regional „Fremde Kulturen“: Konzert mit persischer Musik im DT Göttingen
Nachrichten Kultur Regional „Fremde Kulturen“: Konzert mit persischer Musik im DT Göttingen
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16:21 29.01.2020
Hamid Moradian spielt im Deutschen Theater das traditionelle Instrument Santor. Quelle: r
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Göttingen

Die Instrumente Santoor, gespielt vom Komponisten Hamid Moradian, und Tonbak (Reza Nezamzade) stehen im Mittelpunkt des Konzerts. Beginn im DT-X-Keller des Göttinger Theaters ist um 20.30 Uhr.

Das traditionelle Santoor sei bereits „weit vor dem zehnten Jahrhundert“ von Philosophen und Musikern in Persien gespielt worden, teilt die Pressestelle des DT mit. Persische Musik zähle zu den ältesten bekannten Musikarten und habe „die Musik im gesamten Orient stark beeinflusst“. Wenn Persien „auch nicht mehr in seiner Reinform existiert, so lebt doch seine Musik weiter fort“, heißt es in der Mitteilung.

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Musik baut Brücken zwischen Kulturen

Menschen, die aus fernen Ländern nach Deutschland kommen, „sind uns erst einmal fremd“, so die Pressestelle. „Wir verstehen oft ihre Kultur nicht. Sprechen ihre Sprache nicht. Das Beste ist, sich kennenzulernen. Aber wie? Mit Musik geht ja bekanntermaßen alles besser.“ Mehrmals pro Spielzeit präsentiere das Deutsche Theater Göttingen „Musik aus der Fremde“ – denn Musik lasse sich „nonverbal verstehen und es lässt sich in eine neue Welt eintauchen. Ein Anfang des sich Kennenlernens ist gemacht.“

Karten sind unter 0551/49 69-300 und an der Kasse des Deutschen Theaters erhältlich.

Von Stefan Kirchhoff

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