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Regional Freya Ridings begeistert beim NDR2-Soundcheck-Festival Göttingen
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18:39 14.09.2019
Freya Ridings begeistert beim Soundcheck Festival Göttingen Quelle: Linnhoff
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Göttingen

Sie kam auf die Bühne, begann zu singen und zog die Besucher umgehend in ihren Bann. Die britische Künstlerin Freya Ridings ist längst kein Geheimtipp mehr. Aufgewachsen im Norden Londons lernte sie von ihrem Vater, einem bekannten Schauspieler und Musiker, schon früh das Gitarrespielen und begann mit neun Jahren eigene Lieder zu schreiben. Im ausverkauften Deutschen Theater faszinierte sie nun im Rahmen des NDR2 Soundcheck Festivals mit einer sehr emotionalen Performance.

Ihr erstes Konzert habe sie vor zwei Besuchern und einem Pudel gegeben, so die NDR2 Moderatorin Elke Wiswedel in ihrer Ansage. Wenn Ridings die Bühne betritt, verströmt sie etwas dezent zauberhaft Entrücktes. So zart und verletzlich wie ihre Musik erscheint, so kraftvoll und den Raum einnehmend kommt ihre Stimme rüber. Sie wird oft mit Künstlerinnen wie Kate Bush, Florence Welch oder Tori Amos verglichen, was ihr nach eigener Aussage zu großer Ehre gereicht.

Ganz viel Pathos: Freya Ridings Quelle: Linnhoff

Genau genommen macht Ridings die passende Musik für die anstehenden Herbsttage. Zu den meisten Songs setzt sie sich ans Klavier und singt vorwiegend verträumte Balladen von ihrem aktuellen Album „Freya Ridings“. Diese trägt sie mit großem Pathos und ganz viel Drama vor, wie ihr bisher bekanntestes Lied, das 2017 veröffentlichte, Platin-gekrönte „Lost Without You“, das auf Anhieb mit Millionen Klicks bei YouTube zum Hit wurde. Ein Liebeskummerlied, das von zarter akustischer Gitarre und Cello stimmungsvoll eingeführt wird.

Freya Ridings – Castles

„Castles“ mit den stampfenden Drums

Nur zweimal bricht sie aus diesem Kontext aus. „Castles“ ist ein erstes Zeichen, dass sie auch anders kann. Die mit stampfenden Drums unterlegte aktuelle Single reißt mit und einige Zuschauer zum Tanzen von ihren Plätzen. Und zum Ende legt sie noch einen zweiten Höhepunkt mit dem mitreißend soulig-gospeligen „Holy Water“ auf, zu dem alle Besucher aufspringen und klatschend mitfeiern.

Ein Auftritt mit großen Emotionen von einer verheißungsvollen Künstlerin, die vom Publikum groß abgefeiert wird bis die Hände schmerzen.

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Von Jörg Linnhoff

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