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Regional GSO-Neujahrstournee mit Asya Fateyeva
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20:57 26.12.2017
Fasziniert vom Saxofon: Asya Fateyeva. Quelle: r
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Göttingen

Im Jahr 1990 auf der Krim geboren, erreichte Fateyeva 2014 als erste Frau in der Geschichte dieser Konkurrenz das Finale des Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs in Belgien. Seit 2014 unterrichtet die Wahl-Hamburgerin als Dozentin klassisches Saxofon an der Musikhochschule Münster.

Zwei Werke für Saxofon und Orchester stehen auf dem Programm der von Christoph-Mathias Mueller dirigierten Neujahrskonzerte: die 1903 komponierte „Legende“ des französischen Komponisten André Caplet, der stilistisch Debussy nahesteht, und die „Fantaisie brillante sur Carmen“, die der französische Flötenvirtuose François Borne (1840-1920) aus Motiven der Meisteroper von Georges Bizet zusammengestellt hat. Die ursprünglich für Flöte komponierte Solostimme ist derart faszinierend virtuos, dass sie gern auch von anderen Instrumentalisten gespielt wird. Durch die Kombination eines Originalwerks mit einem für das Saxofon adaptierten Stück will Fateyeva die Klangvielfalt ihres Instruments hervorheben und dem Saxophon damit einen gewichtigen Platz in der Klassik erobern. „Was mich an dem Saxofon besonders fasziniert, sind seine Verwandlungsmöglichkeiten und Flexibilität“, so Fateyeva. „Es kann so viele Gestalten annehmen und klingt dadurch oft wie ein ganz anderes Instrument – das ist einer der Gründe, warum ich dieses Instrument für mich gewählt habe.“

Das Motto des diesjährigen GSO-Neujahrskonzerts heißt „Träume“. Diesem Thema sind einige Stücke des Programms wortwörtlich verpflichtet, so etwa die „Traumbilder“ des 1810 in Kopenhagen geborenen Hans Christian Lumbye, der auch der „dänische Strauß“ genannt wird. Aus der „Traumspiel“-Suite von Emil Nikolaus von Reznicek stammt der „Wind- und Wellen-Walzer“, dessen Klangbild wie eine Vorahnung der Filmmusik zu „Harry Potter“ anmutet. „Mein Traum“ ist der Titel eines der schönsten Walzer des französischen Komponisten Emil Waldteufel.

Auch Johann Strauß (Sohn) – ohne dessen Musik ein musikalisches Neujahrsprogramm nicht denkbar ist – hat zum Konzertmotto Passendes beigetragen. Seinen Walzer „Jugendträume“ schrieb er als 20-Jähriger. Bei der Uraufführung 1845 schlug die Musik ein wie eine Bombe und musste gleich sechsmal wiederholt werden. Neben Schnellpolkas und einem Galopp ist Johann Strauß auch für das Konzertfinale zuständig: der berühmteste Wiener Walzer überhaupt, nämlich „An der schönen blauen Donau“.

Tourdaten

Premiere feiert das Programm am 31. Dezember beim – längst ausverkauften – Silvesterkonzert des GSO in der Göttinger Stadthalle. Karten gibt es noch für das Konzert am Neujahrstag um 19.45 Uhr in der Göttinger Stadthalle.

Die weiteren Tourneetermine

3. Januar um 20 Uhr in der Eichsfeldhalle Duderstadt

4. Januar um 20 Uhr in Alfeld (Aula des Gymnasiums)

5. Januar um 20 Uhr in Uslar (Forum des Gymnasiums)

6. Januar um 18 Uhr in Bleckede (Bleckeder Haus)

7. Januar um 11 Uhr in Uelzen (Theater an der Ilmenau)

7. Januar 17 Uhr in Unterlüß (Freizeitzentrum)

10. Januar um 20 Uhr in der Stadthalle Osterode

12. Januar um 20 Uhr in der Stadthalle Holzminden

13. Januar um 18 Uhr im Rathaussaal Bückeburg

14. Januar 11 Uhr im Forum Melle

14. Januar um 19.30 Uhr in der Stadthalle Northeim

17. Januar 19.30 Uhr in der St.-Andreas-Kirche Seesen

18. Januar um 20 Uhr in der Stadthalle Wunstorf

19. Januar um 19.30 Uhr in Bad Sooden-Allendorf (Werratal Kultur- und Kongress-Zentrum)

20. Januar um 17 Uhr in der Weserberglandhalle Hann. Münden.

Von Michael Schäfer

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