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Gandersheimer Domfestspiele starten Crowdfunding für Licht- und Tontechnik

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14:16 10.12.2020
Thomas Groß (l.) und Achim Lenz wollen den neuen Probenraum mit neuer Ton- und Lichttechnik ausstatten. Quelle: R
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Bad Gandersheim

Die Verantwortlichen der Gandersheimer Domfestspiele wollen ihr neues Probenzentrum durch weitere technische Ausstattung aufwerten. Das Ziel: „Ein neues Kapitel der Kulturproduktion in Niedersachsen“, heißt es in einer Mitteilung. Um dieses Ziel erreichen zu können, haben die Leiter der Festspiele eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

„Damit wir produzieren und die Ergebnisse unserer Arbeit wie es sich für uns gehört auf höchstem Niveau zeigen können, fehlt noch die technische Ausstattung“, sagte Geschäftsführer Thomas Groß. In einem Video-Aufruf auf der Crowdfunding-Seite www.startnext.com/domfestspiele bitten Groß und Intendant Achim Lenz das Publikum um Unterstützung für das nach eigenen Angaben größte professionelle Freilichttheater in Niedersachsen. Um aus dem neuen Probenzentrum einen „erstklassigen Aufführungsort“ zu machen, fehle die „perfekte technische Ausstattung“, heißt es in der Mitteilung: Ton- und Licht-Equipment würden benötigt.

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Crowdfundig: Spender erhalten ein „Dankeschön“

Wer beim Crowdfunding spende, erhalte ein „Dankeschön“. Für zehn Euro gebe es eine handgeschriebene Postkarte von Intendant und Geschäftsführer. Für 50 Euro werde der Spendername auf der Website genannt – plus zwei Freikarten für das neue Rahmenprogramm der Domfestspiele. Auch Spenden in Höhe von 100, 150 oder 200 Euro seien möglich: Für diese Beträge seien Blicke hinter die Kulissen des Freilichttheaters möglich.

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„Für 500 Euro gibt’s Kaffee, Kuchen und eine Partie Schach mit Geschäftsführer Thomas Groß, dem einstigen Deutschen Meister im Schulschach“, heißt es weiter. „Wer 750 Euro spendet, kommt in den Genuss eines Abendessens mit Intendant Achim Lenz.“ Die Aktion ende am 5. Januar 2021. Jeder Spender erhalte eine Spendenquittung.

Erstes Spendenziel sind 3000 Euro

Erstes Spendenziel der Kampagne seien 3000 Euro – für diese Summe „geht in einem Raum das (Scheinwerfer-)Licht an“, so die Pressestelle der Festspiele. Zweites Ziel seien 10 000 Euro, für die es zusätzlich Profi-Sound in beiden großen Probensälen geben könne.

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Die Crowdfunding-Kampagne werde von „KulturAktivNortheim – Crowdfunding für Kulturschaffende“ gefördert. Dabei gehe es um eine Aktion der KSN-Stiftung in Northeim, „die schon seit Jahren treu an der Seite der Domfestspiele steht“, heißt es weiter.

Von Stefan Kirchhoff