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Regional Gelungene Premiere
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20:08 16.09.2012
Von Angela Brünjes
Abschluss am Sonnabend, 15. September, in der Lokhalle: 2500 kommen zum Festivalfinale „NDR 2 Soundcheck Musikszene Deutschland“.
Abschluss am Sonnabend, 15. September, in der Lokhalle: 2500 kommen zum Festivalfinale „NDR 2 Soundcheck Musikszene Deutschland“. Quelle: Vetter
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Göttingen

Am Sonnabend, 15. September, war Torsten Engel, NDR 2-Programmchef, „sehr zufrieden“ und Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) erklärte noch vor dem Finale in der Lokhalle: „So ein Festival hat in Göttingen bisher gefehlt, das belegt die große Nachfrage.“
10 000 Besucher sind nach Angaben von NDR 2 zum Festival gekommen. Und auch das begleitende Soundbase-Programm mit Auftritten von 26 Bands in sieben Göttinger Clubs (Tageblatt-Bericht in der Dienstagausgabe) zog viele Besucher an.

Im nächsten Jahr, so Programmchef Engel, gibt es eine Neuauflage: „Vom 12. bis 14. September 2013 kommt das ,NDR 2-Soundcheck Neue Musik – Festval‘ zurück nach Göttingen.“  Er spricht von einem „sehr, sehr starken Start“ des Festivals, für das der Großteil des NDR 2-Teams im Außendienst in Göttingen war und die Vorbereitungen vor zwölf Monaten begannen. Aber Engel will, dass es beim nächsten Mal noch besser wird. Er lobt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, hofft aber auf mehr personelle Unterstützung durch städtische Mitarbeiter und kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass die Übertragung der Konzerte auf die Leinwand auf dem Wochenmarktplatz beendet werden musste, obwohl am Freitag noch Of Monsters and Men im Jungen Theater bis Mitternacht auftrat.

Mit den Spielstätten ist Engel „total zufrieden“. Die Akustik in der Stadthalle sei gut gewesen, das Junge Theater habe Clubatmosphäre geboten und die Lokhalle sei der richtige Ort für das Finale, das auch im kommenden Jahr wieder die Musikszene Deutschlands in den Mittelpunkt stellen soll. Und dann ist auch das Deutsche Theater als weitere Festival-Spielstätte gebucht.

NDR 2-Musikchef Fred Schoenagel haben es die Musiker Ed Sheeran  und Marlon Roudette angetan. Olly Murs sei ein überzeugender Stimmungsmacher, meint Schoenagel. Und er erklärt, dass eng mit den Plattenfirmen zusammen gearbeitet wird, die Newcomer für ein Festival zu engagieren.

„Positive Rückmeldungen“ vom Publikum hat Engel erhalten hinsichtlich der Künstlerauswahl und der Präsentation. Und, bis auf die Enttäuschung über die Absage des Konzerts von Ben Howard,  gab es allenfalls lange Gesichter, weil die meisten Konzerte bundesweit nachgefragt wurden und deshalb schon frühzeitig ausverkauft waren.

Das Göttingen ein Festival mit junger Musik gefehlt hat, findet nicht nur Oberbürgermeister Meyer. Tamara Wenke hatte Karten für zwei Konzerte und freut sich über das „umsonst und draußen“-Angebot auf dem Wochenmarktplatz. Die Studentin ist mit einigen Freunden unterwegs. Nur Interesse an dem Auftritt von „Caligola“ am Donnerstag (Tageblatt berichtete) hatte anfangs Sören Kleinert. Der Auszubildende aus Einbeck ist am Sonnabend auf den Wochenmarktplatz gekommen: „Kiwanuka war auch gut“.