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Regional Nachwuchs in der „Milchbar“
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14:53 26.01.2018
Probe der Band "Milchbar" für das Gipfeltreffen. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Was eigentlich ist denn die „Milchbar“? „Das ist kein Ort, sondern ein Format“, erklärt Sarah. Mit ihren 17 Jahre zählt sie zu den Älteren der Band, doch der Altersunterschied scheint hier kaum eine Rolle zu spielen. Mareile und Malte sind 19 Jahre alt, Julius erst 11 – „Kinder und Jugendliche, die Spaß haben am Musikmachen“, sagt Sarah. Instrumentalisten gehören zu der Gruppe, vor allem aber Sängerinnen und Sänger. Eine Grenze von 20 Jahren habe sie für die Bandmitgliedschaft gesetzt, sagt Eiben, „das ist aber eigentlich auch egal“, relativiert sie umgehend. „Musik verbindet“, ruft jemand aus der Runde, Widerspruch gibt es keinen.

Tickets fürs „Gipfeltreffen“

Das „Gipfeltreffen“ ist am Sonnabend, 3. März, in der Stadthalle Göttingen, Albaniplatz, angesagt. Unter dem Titel „Begegnungen – das Beste aus Göttingen“ treten rund 30 Künstler, Musiker, Comedians und andere Akteure auf. Karten im Vorverkauf sind erhältlich in den Tageblatt-Geschäftsstellen in Göttingen, Weender Straße 44, und in Duderstadt, Marktstraße 9.

Das Stammhaus der Band ist der Göttinger Live-Club Nörgelbuff. Hier tritt sie in regelmäßigen Abständen auf. Doch auch auf größere Bühnen hat es sie schon geführt. Bei der großen Gala des Vereins „Kultur unterstützt Stadt Göttingen“ (KUNST) und beim Festival „NDR 2 Soundcheck Neue Musik“ auf der Bühne vor der Stadthalle sind die Nachwuchsmusiker bereits aufgetreten. „Ernstzunehmende Auftritte“, sagt Christiane Eiben, denn die „Milchbar“ versteht sich nicht als Gruppe ohne Anspruch. Eiben erklärt: „Ein fester Kern hat sich gebildet, aber wir sind offen für jeden, der etwas spielen kann. Aber wir sind nicht elitär.“ Deutlich wird allerdings ein

Sie proben schon eifrig für das Göttinger „Gipfeltreffen“, die Kinder und Jugendlichen der „Milchbar“.

Männermangel. Bassist Malte ist einer der wenigen „Milchbar“-Musiker. Eiben habe ihn im Nörgelbuff angesprochen. Eigentlich sei er Schlagzeuger, für die „Milchbar“ spielt er Bass. Einen Tag vor seinem ersten Auftritt habe er dann von Eiben eine Nachricht bekommen, dass er dabei sein soll – und prompt bis nachts um drei geprobt. Und was macht die „Milchbar“ nun aus? „Spielfreude, Spaß und Spontaneität“, sagt Sarah wie aus der Pistole geschossen. Denn „ohne Spaß geht’s natürlich nicht.“

Tickets fürs „Gipfeltreffen“

Das „Gipfeltreffen“ ist am Sonnabend, 3. März, in der Stadthalle Göttingen, Albaniplatz, angesagt. Unter dem Titel „Begegnungen – das Beste aus Göttingen“ treten rund 30 Künstler, Musiker, Comedians und andere Akteure auf. Karten im Vorverkauf sind erhältlich in den Tageblatt-Geschäftsstellen in Göttingen, Weender Straße 44, und in Duderstadt, Marktstraße 9.

Dass sie mit großem Vergnügen dabei sind, wird deutlich, als sie sich in Musizierzimmer zurückziehen. In einem kleinen Raum, der mit Schaumstoffprofilen ausgekleidet ist, um Nachbarn vor Lautstärke zu schützen, stehen ein E-Piano, eine Kastentrommel und Mikrofone. Spontan greift Mareile in die Tasten – „sie ist eigentlich unsere sehr begabte Saxofonistin“, erklärt Eiben. Viele ihrer Schützlinge hatten oder haben Instrumentalunterricht, einige sind eben auch Multiinstrumentalisten – „und alle spielen Percussions“, ruft wieder jemand aus der Gruppe.

Das Repertoire umfasst ein ganzes Menschenalter. Lieder aus der 1940er-Jahren finden sich dort ebenso wie aktuelle Hits aus den Charts. „Wir spielen, was uns Spaß macht“, sagt Sarah. Und Pauline führt aus: Wir machen eigene Versionen aus den Stücken, wir haben einen eigenen Stil, einen eigenen Klang.“ Viele Sänger seien dabei, und „jeder will solistisch etwas singen.“ Und wer solistisch singt, „wird total abgefiert“, erklärt Eiben.

„Mehrstimmigkeit“ bezeichnet Bandmutter („Die Milchbar ist mein Baby“) als typisch für ihre Formation, „im besten Sinne purer Akustik-Jazz-Pop-Rock. Tabu sei nur Schlager, sagt Eiben, die bereits als Backgroundsängerin mit Helen Fischer zusammengearbeitet hat.

Zum Ende des Gesprächs soll es dann noch einen musikalischen Beitrag geben. Kurze Besprechung, dann die Entscheidung: Jade singt ein Lied von Justin Biber, begleitet von den anderen. Nicht allen gefällt die Nummer, aber alle sind voll dabei. Jade gehört zu den Jüngeren, sie ist 13 Jahre alt. Doch sie singt mit einer ganz eignen Stimmfärbung und erstaunlich erwachsen. „Es gibt viele verschiedene Talenten bei der ,Milchbar’, zusammen ist es etwas ganz besonderes“, sagt Eiben mit ganz viel Stolz auf ihre Schützlinge.

Von Peter Krüger-Lenz

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