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Regional Rainer Schacht und Christiane Eiben im Alten Rathaus Göttingen
Nachrichten Kultur Regional Rainer Schacht und Christiane Eiben im Alten Rathaus Göttingen
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17:39 29.07.2013
Von Peter Krüger-Lenz
Ergänzen sich gut: Rainer Schacht und Christiane Eiben, im Hintergrund steht Gitarrist Markus Gahlen.
Ergänzen sich gut: Rainer Schacht und Christiane Eiben, im Hintergrund steht Gitarrist Markus Gahlen. Quelle: Heller
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Göttingen

In diesem Jahr überzeugte sie die Göttinger Sänger Christiane Eiben und Rainer Schacht zu einer Kooperation. „Lieblingsliebeslieder“ heißt der musikalische Abend, der daraus resultierte. Am Sonntag haben die beiden ihn im Alten Rathaus vorgestellt – mit einer überragenden Band.

Schacht singt seit Menschengedenken bei Ganz Schön Feist, die sich gerade von einem Trio auf ein Duo verkleinert haben und jetzt „Die Feisten“ heißen. Eiben ist in der Region bekannt als Teil der A-cappella-Gruppe Seven Up. Aber sie tourt auch als Background-Sängerin mit Größen der deutschen Popbranche.

Das bedeutet: Eiben verfügt über eine überaus professionelle Gesangsstimme und könnte Schacht locker an die Wand singen. Der aber bringt seine jahrzehntelange Live-Erfahrung an vorderster Front und Bühnenpräsenz ein. Er ist zudem spontan und witzig, das tut dem Abend sichtlich gut.

Mehr oder weniger bekannte Lieder

Gesungen haben die beiden dann mehr oder weniger bekannte Lieder aus der Geschichte der Popmusik. Nick Kershaws „Wouldn’t it be good“ war dabei, „New York State of mind“, das diverse Sänger interpretierten. Grönemeyers „Mensch“, „weil er damit Gefühle auf den Punkt bringt“, erläutert Schacht. Und „Wild World“ von Cat Stevens. „Geht gar nicht“, habe Schacht noch kurz vor der Show gemeint. „Geht doch“, war er sich hinterher sicher. Mehr noch. Die leicht verjazzte Version des Hits gelingt Schacht hervorragend.

Zum Gelingen des Abends trug ganz wesentlich die professionelle Band bei. Pianist Andreas Paulsen spielt mit Schweppes-Gesicht schwungvollen Jazz, Andreas Wrede sitzt zwar im Hintergrund, spielt seinen Bass aber ganz weit vorne. Gitarrist Markus Gahlen hat ganz flinke Finger, viel Rhythmus und auch noch eine Gesangsstimme.

Und am Schlagzeug sitzt mit dem sehr professionellen Heinz Lichius die personifizierte gute Laune. Natürlich drängt sich bei der Begeisterung des Publikums die Frage auf, ob es denn mit dem Projekt weiter geht. „Ich würde es mir wünschen“, sagte Schacht. Er war an diesem Abend mit Sicherheit nicht der Einzige.