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Regional Göttinger Symphonie Orchester: „Beethovens Zehnte“ von Brahms
Nachrichten Kultur Regional Göttinger Symphonie Orchester: „Beethovens Zehnte“ von Brahms
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17:00 22.03.2019
Nicholas Milton dirigiert das GSO während eines Konzerts  in der Lokhalle.
Nicholas Milton dirigiert das GSO während eines Konzerts in der Lokhalle. Quelle: Schäfer
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Göttingen

Im Programmheft steht der Rheinländer allerdings nicht. Der Norddeutsche Brahms schon: Dessen 1. Symphonie wurde scherzhaft als die „Zehnte“ des älteren Kollegen bezeichnet.

„Johannes Brahms trat erst 1876, mit 43 Jahren, aus dem Schatten seines übermächtigen Vorbilds Beethoven“, teilt das Göttinger Symphonie-Orchester auf der Homepage mit. Der humorvolle Vergleich mit seinem „Vorgänger“ dürfte dem Komponisten wohl auch ein wenig geschmeichelt haben. Das GSO spielt Brahms erste Symphonie in c-Moll op. 68 am Schluss des Abends: im Finale spielt noch einmal das Horn eine besondere Rolle. Es präsentiert ein Volkslied-Thema, das Brahms schon 1868 in der Schweiz notiert hatte.

Solist ist der Hornist Tillmann Höfs

Die Leitung hat GSO-Chefdirigent Nicholas Milton. Solist ist der Hornist Tillmann Höfs (Jahrgang 1996). Er ist Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs 2017. Der Preis wurde erstmalig nach 33 Jahren wieder an einen Hornisten vergeben, teilt das GSO mit.

Das Konzert beginnt mit der Ungarischen Rhapsodie Nr. 2 c-Moll von Franz Liszt; es folgt das Konzert für Waldhorn und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 11 von Richard Strauß.

Beginn der beiden Konzerte in der Aula am Wilhelmsplatz ist jeweils um 19.45 Uhr. Tickets sind unter anderem in den Geschäftsstellen des Göttinger (Weender Straße 44) und Eichsfelder Tageblatts, Marktstraße 9 in Duderstadt erhältlich.

Von Stefan Kirchhoff