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Regional Die Göttinger Händel-Festspiele beginnen bereits im Februar
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12:35 19.12.2019
„Rodrigo“ wird auch im Jahr 2020 aufgeführt.
„Rodrigo“ wird auch im Jahr 2020 aufgeführt. Quelle: Alciro Theodoro Da Silva
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Göttingen

Zu ihrem 100-jährigen Bestehen im Jahr 2020 weiten die Göttinger Händel-Festspiele ihr Programm deutlich aus. Das Auftaktkonzert ist bereits für den 23. Februar, den Geburtstag des 1759 verstorbenen Händels, und damit drei Monate vor dem eigentlichen Festivalbeginn geplant, wie die Festspiele-Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. Die Sopranistin Christina Gansch, die Akademische Orchestervereinigung und Mitglieder des Göttinger Symphonie Orchesters präsentieren dann Auszüge aus der Oper „Rodelinda“. Der Gesamtetat liegt bei rund drei Millionen Euro.

Geplant sind insgesamt 120 Veranstaltungen. Mehr als 700 Künstler werden dazu erwartet. Vom 20. Mai bis 1. Juni werden alle 42 Operntitel Händels präsentiert. „Rodelinda“ wird allein sechsmal gespielt, zudem gibt es ein „Public Viewing“. Auch die Opern „Rinaldo“, „Alessandro“ und „Publio Cornelio Scipione“ kommen in voller Länge auf die Bühne.

Szenische Produktion im Museum

Mit den Opern „Ottone“ und „Giustino“ gehen die Festspiele in die Region. „Ottone“ wird als szenische Produktion im Museum „PS.Speicher“ in Einbeck aufgeführt, „Giustino“ als Puppentheater in der Osteroder Stadthalle präsentiert. Weitere Opern werden als Filmmitschnitte von früheren Festspielproduktionen im neuen Göttinger Programmkino in der früheren Baptistenkirche gezeigt.

Im Jahr 2021 bekommen die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen ein neues Leitungsteam. Geschäftsführender Intendant wird dann Jochen Schäfsmeier. Er ist seit 2005 Geschäftsführer des Concerto Köln, ein auf historische Aufführungen spezialisiertes, vielfach ausgezeichnetes Orchester. Schäfsmeier wird Nachfolger von Tobias Wolff. Der griechische Dirigent und Pianist George Petrou übernimmt 2021 als Nachfolger von Laurence Cummings die künstlerische Leitung. Er leitet derzeit das Orchester Armonia Atenea, das sowohl zeitgenössische als auch moderne Instrumente einsetzt und ein breites Musikrepertoire von der Barockzeit bis zur Moderne spielt.

Von epd