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Regional Händel-Festspiele mit Liebe und Eifersucht
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18:51 22.11.2011
Gefragt: Laurence Cummings, künstlerisches Leiter, Intendant Tobias Wolff, Annette Schwandner, vom niedersächsischen Kulturministerium, Dagmar Schlapeit-Beck, Kulturdezernentin der Stadt Göttingen, SPD-Landrat Bernhard Reuther und Michael Schreiber (NDR). Quelle: Hinzmann
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Das Leitungsteam der Festspiele, zu dem als neuer geschäftsführender Intendant Tobias Wolff gehört, hat erstmals einen Vorverkaufsstart schon im Dezember angekündigt.

Für vier ausgewählte Veranstaltungen wird der Kartenvorverkauf am 6. Dezember eröffnet: für die Oper „Amadigi di Gaula“, das Oratorium Esther“, die Serenata „Aci, Galatea e Polifemo“ und eine Cembalo-Recital mit Laurence Cummings. Künftig solle, so Wolff, der gesamte Vorverkauf in der Vorweihnachtszeit starten. Man wolle terminlich mit Händels Geburtsstadt Halle gleichziehen.

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Die Oper „Amadigi di Gaula“, die in Göttingen bislang noch nicht aufgeführt worden ist, wird inszeniert von der Belgierin Sigrid T’Hooft, einer Spezialistin für historische Schauspieltechniken, Gestik und Tanz. Die Titelrolle singt die 1985 geborene Mezzosopranistin Mareike Braun aus Hannover, die unter 25 internationalen Bewerberinnen für diese Partie ausgewählt wurde. In weiteren Rollen sind Stefanie True (Oriana), Markéta Cukrová (Dardano) und Johanna Neß (Orgando) zu hören. Es spielt das Festspiel-Orchester Göttingen, die musikalische Leitung hat Andrew Parrott. Premiere ist am 18. Mai im Deutschen Theater in Göttingen, weitere Vorstellungen sind am 19., 21., 22., 26. und 28. Mai angesetzt.

Laurence Cummings wird das Oratorium „Esther“ mit dem von Robert Blank einstudierten NDR-Chor dirigieren, Händels erstes Oratorium, das er 1718 komponierte und das in der Fassung von 1732 zu hören ist. Die Solopartien singen Carolyn Sampson, Iestyn Davies, Sophie Junker, Daniel Taylor und Njál Spargo. Es spielt wiederum das Festspiel-Orchester Göttingen. Die Aufführung am 17. Mai in der Göttinger Stadthalle ist zugleich die Festspieleröffnung.

Mit der Serenata „Aci, Galatea e Polifemo“ steht gegen Ende der Festspiele ein zweites Musiktheater-Stück auf dem Spielplan. Es wird am 27. Mai halbszenisch unter der Leitung von Cummings in der Stadthalle aufgeführt, besetzt mit Gillian Ramm (Aci), Christine Rice (Galatea) und Antonio Abete (Polifemo) und dem Festspiel-Orchester Göttingen. Regie führt Daniele Guerra. Am Tag zuvor, dem 26. Mai, wird Cummings in der Aula der Universität in einer Cembalo-Matinee Werke von Händel, Frescobaldi sowie François und Louis Couperin präsentieren.

Karten gibt es ab Dienstag, 6. Dezember, unter www.haendel-festspiele.de sowie bei den Ticket Online und Eventim angeschlossenen Vorverkaufsstellen, darunter auch der GT-Ticketservice, Jüdenstraße 13c, und die Geschäftsstelle des Eichsfelder Tageblatts in Duderstadt, Auf der Spiegelbrücke 11.

Von Michael Schäfer