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Regional „In Alice Welt“ in der Tiefgarage
Nachrichten Kultur Regional „In Alice Welt“ in der Tiefgarage
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12:45 04.07.2018
DT-Produktion in der Tiefgarage: „In Alice Welt“. Quelle: r
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Göttingen

Die Produktion gründet auf den legendären Büchern „Alice im Wunderland“, erschienen 1865, und „Alice hinter den Spiegeln“ aus dem Jahr 1871. Ein weißer Hase spielt darin eine wesentliche Rolle. Ihm folgt Alice in der Geschichte in seinen Bau.

Rote Augen haben die großen Hase, die die Vorstellungsbesucher am Eingang der Tiefgarage empfängt, jeden einzeln. Nicht alle haben rote Augen, nur die, denen das Tragen von Kontaktlinsen nichts ausmacht, erklärt Thoms. Und anstelle der Löffel tragen alle langes weißes Haar. 20 Akteure sollen zur Premiere in solchen Kostümen stecken. Dazu bedürfe es noch einiger Überzeugungsarbeit. Zehn von ihnen, fast alle wurden aus den Spielclubs des Theaters rekrutiert, führen die Besucher, sagt Thoms. Wie schon bei „1984“ sind sie die Begleiter, die jeden einzelnen Zuschauer zu den diversen Spielorten geleiten.

Schauplätze aus dem Roman

Für „1984“ hatte Florian Barth ein erstaunliches Bühnenbild für die Tiefgarage entworfen. Zahlreiche einzelne Räume hatte er installiert, alles Schauplätze aus dem Roman; ein Hotelzimmer beispielsweise, eine Kantine, Büros. Für „In Alice Welt“ hat er diese Bühne recycelt. 26 Räume hat er diesmal aufgebaut. Jeder Zuschauer wird einzeln hindurch geführt, jeder erlebt das Geschehen – oder auch die Abwesenheit von Handlung – während der Vorstellung in neuen der Räume. Jeder erlebt also seine ganz individuelle Vorstellung, „einen Gute-Nacht-Spaziergang“, denn jeder Besucher wird zu Alice und wandert durch die traumhaften Räume in der Welt von Alice.

Vorstellungen und Tickets

Die Premiere der Produktion „In Alice Land“am Sonnabend, 18. August, beginnt um 20.30 Uhr in der Tiefgarage des Deutschen Theaters, Theaterplatz 11. Das Stück läuft bis Sonntag, 9. September fast täglich zweimal.Die Vorstellungen beginnen um 18.30 und 20.30 Uhr. Karten gibt es online auf gt-tickets.de sowie in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Weender Straße 44 in Göttingen und Marktstraße 9 in Duderstadt. pek

Den verrückten Hutmacher treffen wir dort, gleich mehrfach und in unterschiedlichen Altersstufen. Ein Kindermädchen passt auf Alice auf, ein kleiner Mann will fechten. Ein Uhrenzimmer wartet auf Besucher, ein Spiegelzimmer, ein Hasenzimmer, das verbrannte Zimmer, das alte Zimmer und eine gespiegelte Version, das zu große Zimmer, in dem selbst die Zuckerwürfel überdimensioniert sind. Ein Regenhaus ist aufgebaut, ein Zelt und Sekundärorte voller Überraschungen, zählt Thoms auf.

Verwirrendes Leben

Ein großes Ensemble hat sie für die Produktion zur Verfügung. Zehn Schauspieler füllen die Räume mit verwirrendem Leben. Sie sprechen Kernsätze, die sich gerne wiederholen – und sind den Gästen „eigentlich viel zu nah für Theater“, erläutert Thoms. Das erfordert Mut von den Schauspielern, aber auch von den Besuchern. Die tragen derweil Kopfhörer auf den Ohren und hören verblüffende Klangwelten, die die Schauspiele,r in vielen Räumen verstreut, mit Geräuschgegenständen live produzieren. Doch die Kopfhörer dürfen auch abgenommen werden, sagt Thoms. Überhaupt stellt sich immer wieder die Frage, ob der angesprochene Besucher agieren oder aushalten soll. „Man kann mitmachen, muss aber nicht“, sagt Thoms Und: „Schön, dass man nicht zu eng im System ist.

Die Premiere am Sonnabend, 18. August, beginnt um 20.30 Uhr in der Tiefgarage des Deutschen Theaters, Theaterplatz 11. Das Stück läuft bis Sonntag, 9. September fast täglich zweimal.Die Vorstellungen beginnen um 18.30 und 20.30 Uhr.

Von Peter Krüger-Lenz

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