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Regional Junges Theater Göttingen startet beim Festival „Privattheatertage“
Nachrichten Kultur Regional Junges Theater Göttingen startet beim Festival „Privattheatertage“
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11:00 15.04.2020
Jens Tramsen, Andreas Krüger und Natalie Nowak müssen sich in dieser Szene erst einmal sortieren. Quelle: R
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Göttingen

Das Junge Theater ist mit Sebastian Wirnitzers Inszenierung „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ nach dem Roman von Joachim Meyerhoff zu den Privattheatertagen nach Hamburg eingeladen worden. Die „Tage“ im Juni seien das renommierteste Festival für Privattheater, so JT-Pressesprecher Nils Schmidt.

Die Festivalleitung lade in jedem Jahr bundesweit „die zwölf bemerkenswertesten Inszenierungen in den Kategorien Moderner Klassiker, Komödie und zeitgenössisches Drama“ nach Hamburg ein. In jeder Kategorie würden jeweils vier Inszenierungen für den begehrten „Monica Bleibtreu Preis“ nominiert, so Schmidt. Die Gewinner sollen „von einer prominent besetzten Expertenjury“ gekürt werden.

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Ohnsorg-Theater Hamburg ist ein Konkurrent der Göttinger

„Wir freuen uns sehr, mit einer Komödie aus unserem Abendprogramm neben so renommierten Bühnen wie dem Ohnsorg-Theater Hamburg nominiert worden zu sein“, betont Schmidt. Die Offerte sei in dieser Spielzeit für das JT bereits die zweite Einladung zu einem renommierten Theaterfestival. „Im Juni werden wir mit unserer Inszenierung ,Fridays. Future.’ in Braunschweig beim Kinder- und Jugendtheaterfestival ,Hart am Wind’ vertreten sein.“ In beiden Fällen sei aufgrund der Pandemie noch unklar, ob oder wie die Festivals veranstaltet würden.

In der Komödie wird Josse auf der Schauspielschule angenommen; er zieht zu seinen Großeltern. Deren Alltag wird vom Alkohol dominiert. Josse floppt in der Schule – und trinkt mit. Schmidt: „Eine fulminante Komödie an der Grenze zwischen großelterlichem Irrsinn und schauspielschülerischem Wahnsinn.“

Von Stefan Kirchhoff

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