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Regional Diese Filme starten am Donnerstag, 25. Mai
Nachrichten Kultur Regional Diese Filme starten am Donnerstag, 25. Mai
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14:38 31.05.2017
Johnny Depp spielt wieder Captain Jack Sparrow Quelle: Disney
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Pirates of the Caribbean: Salazars Rache

Vorpremieren am 24. Mai!

FSK 12, Cinemaxx Göttingen, Schiller-Lichtspiele Hann. Münden, Feilenfabrik Duderstadt

Das waren noch Zeiten, als Charles Laughton „Unter schwarzer Flagge“ (1945) durch die Weltmeere segelte oder Burt Lancaster mit blanker Brust in „Der rote Korsar“ (1952) über Deck turnte. Heute nun denken bei dem Wort „Piratenfilm“ alle nur noch an Johnny Depp. Sein Captain Jack Sparrow (Spatzenhans) hat mit „Pirates of the Caribbean“ das Genre zu Beginn des neuen Jahrtausends gekapert und ins Multiplex-Entertainment-Format gebracht. Mehr als 3,7 Milliarden Dollar haben die vier Filme in den letzten 14 Jahren in die Schatzkammern des Studios gespült. „Pirates of the Caribbean“ blieb bisher auch einer der wenigen Blockbuster, der aus einem Themenpark heraus entwickelt wurden. Diese Herkunft hat man den Filmen immer angesehen.
Das ist natürlich auch in Folge fünf nicht anders, wo man das Publikum mit den gleichen Zutaten bei der Stange hält. Immerhin sind drei personelle Neuzugänge zu verzeichnen. Neben dem obligatorischen Johnny Depp, dessen Sparrow in gewohnt halbtrunkener Manier vor sich hin schwadronierend von einem Schlamassel in den nächsten gerät, drängt sich ein junges Paar in kämpferischer wie romantischer Mission in den Vordergrund. Brenton Thwaites („Gods of Egypt“) spielt den abenteuerlustigen Henry, dessen Vater Will Turner (Orlando Bloom) seit Folge drei zur Geisterexistenz auf dem Meeresgrund verdammt ist. Der tapfere Sohnemann setzt alles daran, den Fluch aufzuheben, und ist dabei auf die Hilfe der versierten Sternenkundlerin Carina (Kaya Scodelario) angewiesen, die ebenfalls mit traumatischen Vatererfahrungen zu kämpfen hat. Der entschwunden Daddy hat ihr ein Buch hinterlassen, in dem auf verschlüsselte Weise der Weg zum Dreizack des Poseidon beschrieben ist, welcher alle Flüche des Meeres aufheben könnte.
Dritter Newcomer ist der geschätzte Javier Bardem („No Country for Old Men“), der hier jedoch nur unvollständig körperlich anwesend ist. So einiges an ihm und seiner Geisterschiffmannschaft ist nämlich schon verwest. Ganze Körperteile, Bauchhöhlen oder Gesichtspartien wurden hier digital ausradiert – eine nette, schillernde, zombieeske Pixelspielerei. Dieser Salazar ist ein frenetischer Piratenjäger und hat mit Sparrow eine Rechnung offen. Somit sind die Zutaten beisammen: ein furchterregender Bösewicht, ein romantisches Paar und der Dreizack als Objekt der Begierde.
Und schon ist alles so wie immer: wenig überzeugende Säbelgefechte, jede Menge Kerle mit unreiner Haut, harmlose FSK-12-Liebeleien, dekorativ abgetakelte Mehrmaster, grauslig mordende Geisterkiller. Die aus Norwegen eingekauften Regisseure Joachim Rønning und Espen Sandberg („Kon-Tiki“) geben dem Weltmarktpublikum das, wofür es bezahlt hat, und segeln das Franchise innovationsfrei durch alle Redundanzen hindurch. 

Von Martin Schwickert

Grease (Sing-A-Long)

Nur am 24. Mai!
FSK 6, Cinemaxx Göttingen


Im Sommer 1959 trifft Danny Zuko, Mitglied der T-Birds, am Strand Sandy Olsson, ein unschuldiges Mädchen aus Australien, und sie verlieben sich ineinander. Als der Herbst kommt, muss Sandy zurück nach Australien. Doch dann ziehen Sandys Eltern um und sie geht nun auf die Rydell High School, die auch Danny besucht.
Sie trifft eine Gruppe von Mädchen, die Pink Ladies, und freundet sich schnell mit diesen an. Nicht wissend, was gerade passiert, erzählen Danny und Sandy ihren Freunden von ihrer Bekanntschaft.
Danny und Sandy werden einander von Betty Rizzo, der Anführerin der Pink Ladies, "vorgestellt", und sie entschließen sich dazu, ihre Romanze wieder aufleben zu lassen. Dies geht natürlich nicht ohne ständige Einmischung der T-Birds und der Pink Ladies sowie einer rivalisierenden Gang, den Scorpions, vonstatten.

Es war einmal in Deutschland

FSK 12, Lumière Göttingen

Frankfurt am Main, 1946. David Bermann und seine jüdischen Freunde sind dem Naziregime nur knapp entkommen und träumen jetzt wie viele von der Ausreise nach Amerika. Doch wie das nötige Geld in diesen kargen Zeiten dafür aufbringen? Dem eloquenten Geschäftsmann kommt die zündende Idee: Was brauchen die Deutschen jetzt am meisten? Feinste Wäsche aller Art, hübsch verpackt in unglaubliche Geschichten. Gemeinsam ziehen die sechs begnadeten Entertainer von Haus zu Haus und preisen den Hausfrauen mit hinreißender Chuzpe ihre Ware an, so dass die geschmeichelten Damen gar keine andere Wahl haben, als bei diesem unwiderstehlichen Angebot zuzugreifen. Das Geschäft floriert.
Doch bald holt Bermann seine eigene Vergangenheit ein. Was hatte es mit seinem Besuch auf dem Obersalzberg auf sich? Hat er womöglich mit den Nazis kollaboriert? Die kluge und attraktive, aber unerbittliche US-Offizierin Sara Simon will unbedingt die Wahrheit erfahren, doch es fällt ihr zunehmend schwerer, sich Bermanns Charme und Witz zu entziehen ...
Der in Bayern aufgewachsene belgische Regisseur Sam Garbarski inszeniert die dramatische Nachkriegskomödie mit viel Chuzpe und jüdischem Humor als bewegende Feier des Lebens.

Mit siebzehn

FSK 12, Lumière Göttingen

Irgendwo in den französischen Pyrenäen gehen die beiden 17-jährigen Damien und Thomas in dieselbe Klasse eines Gymnasiums. Damien wohnt bei seiner Mutter Marianne, einer Landärztin, im Tal. Sein Vater ist Hubschrauberpilot beim Militär und befindet sich im Auslandseinsatz. Der adoptierte Thomas lebt hingegen auf einem entlegenen Bauernhof und braucht jeden Tag mehr als eine Stunde zur Schule. Als bei seiner Mutter eine Schwangerschaft festgestellt wird, lädt Marianne Thomas dazu ein, für eine Weile bei ihr und Damien zu wohnen, um die Familie zu entlasten und auch der kürzere Schulweg würde ihm sicher guttun. Doch Damien und Thomas können sich nicht ausstehen und sind von der Aussicht, gemeinsam zu leben, alles andere als begeistert. Die Spannungen, die zwischen ihnen herrschen, entladen sich schon bald in Gewalt. Doch plötzlich ändert sich alles. Aus den erbitterten Feinden werden Freunde - und mehr!
"Mit faszinierender Leichtigkeit inszeniert der französische Altmeister sein Jugenddrama. Psychologisch präzise, visuell virtuos, atmosphärisch dicht sowie sehr überzeugend gespielt. Höchste Zeit, dass dieser Berlinale-Liebling endlich auf die hiesigen Leinwände kommt."

Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde

FSK 0, Cinemaxx Göttingen, Feilenfabrik Duderstadt

Was tun, wenn eine Mädchenfilmreihe zu gut läuft, um sie einzustellen, die Stars aber zu alt geworden sind? Die Produzenten der „Hanni & Nanni“-Streifen tauschen einfach die ganze Besetzung aus.
Im Internat Lindenhof versuchen die Zwillinge alles, die Probezeit nicht zu überstehen. Nanni (Rosa Meinecke) findet Anschluss an die Reiterclique und Gefallen an Problempferd Pegasus. Hanni (Laila Meinecke) fühlt sich verraten. Unübersehbar, dass die Macher an den Erfolg von Detlev Bucks „Bibi & Tina“-Pferdemädchen-Reihe andocken wollen. bra

Bolschoi

Filmstart: 28. Mai

Cinemaxx Göttingen

Julia (als Erwachsene: Margarita Simonova) stammt aus einer kleinen russischen Bergarbeiterstadt und ist ein junge, überaus begabte Balletttänzerin. Eines Tages begegnet sie dem ehemaligen Tänzer Potocki (Aleksandr Domogarov), der sofort ihr großes Talent erkennt und ihr eine strahlende Zukunft im Ballett vorhersagt. Doch bevor sie es auf die Bühne des legendären Bolschoi-Theaters schaffen kann, muss sie zuerst die Ballettschule der eigenwilligen Lehrerin Galina Beletskaya (Alisa Freyndlikh) absolvieren. Als sie dann schlussendlich tatsächlich am Bolschoi-Theater aufgenommen wird, muss sie sich dort mit Intrigen und Eifersüchteleien hinter den Kulissen herumschlagen...

Resident Evil: Vendetta

Filmstart. 29. Mai

Cinemaxx Göttingen

Dritter „Resident Evil“-Animationsfilm, der in Kooperation von Capcom und Marza Animation Planet entsteht. Anders als die Realverfilmungen mit Milla Jovovich spielen die „Resident Evil“-Animationsfilme im selben Universum wie die zahlreichen Videospiel der Reihe. „Vendetta“ etwa ist nach „Resident Evil 6“ angesiedelt und handelt von Chris Redfield, einem Agenten der Bio-Terrorism Security Assessment Alliance (BSAA), der sich mit dem US-Regierungsagenten Leon S. Kennedy (Stimme im Original: Matthew Mercer) und der Professorin Rebecca Chambers vom Alexander Institute Of Biotechnology zusammenschließt, um den schurkischen Glenn Arias aufzuhalten. Arias ist ein rachsüchtiger Waffenhändler, der plant, ein tödliches Virus in New York freizusetzen.