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Regional Konzert von Petri-Chor und Barockorchester
Nachrichten Kultur Regional Konzert von Petri-Chor und Barockorchester
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15:00 22.03.2019
Der Petri-Chor Weende bietet mit dem Göttinger Barockorchester zwei Konzerte an.
Der Petri-Chor Weende bietet mit dem Göttinger Barockorchester zwei Konzerte an. Quelle: r
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Göttingen

Die Solisten sind Magdalena Hinz (Sopran), Paula Meisinger (Alt), Tobias Meyer (Tenor) und Johannes Schwarz (Bass).

Die Konzerte werden am Sonnabend, 13. April, um 18 Uhr in St. Paulus, Wilhelm-Weber Straße 15, und am Sonntag, 14. April, um 18 Uhr, in St. Nikolai, Nikolaikirchhof 1, gegeben. Eingerahmt durch Kompositionen von Arvo Pärt und Peteris Vasks steht im Mittelpunkt des Programms das Requiem von W. A. Mozart, eine Auftragsarbeit für einen geheimnisvollen Auftraggeber, wie es in der Ankündigung heißt.

Nach Mozarts Tod versuchte demnach dessen Witwe Konstanze, „den lukrativen Vertrag mit dem geheimen Boten einzuhalten, obwohl das Requiem unvollendet geblieben war, und beauftragte schließlich Franz Xaver Süßmayr mit der Vervollständigung des Torsos“.

Verschollene Skizzen

Bis heute sei ungeklärt, wie hoch Süßmayrs Eigenanteil an seiner Version ist, und in welchem Umfang er heute verschollene Skizzen und „Zettelchen“ (Konstanze Mozart) dafür nutzen konnte. Fest stehe, dass Süßmayrs Ergänzung und einige von Eybler überlieferte Stellen die einzigen historisch belastbaren Quellen aus der Entstehungszeit seien.

Diese Zusammenhänge berücksichtigend, müsse sich heute jede Aufführung „der besonderen Geschichte und der Torsohaftigkeit des Werks aufs Neue stellen“, so die Veranstalter weiter. Die Gäste hören in diesem Konzert demnach die Süßmayr-Fassung des Mozartischen Requiems, die durch Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert ergänzt wird: Arvo Pärts Komposition „Summa“ liegt der Text des lateinischen Glaubensbekenntnisses zugrunde. Ursprünglich für Chor oder Solisten a cappella geschrieben (1977), lieferte Pärt selbst einige Arrangements für verschiedene Besetzungen nach. Neben der a cappella-Fassung wird die Fassung von 1991 für Streichorchester zur Aufführung gebracht.

Von Andreas Fuhrmann