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Regional Bewährtes Programm mit kleinen Neuerungen
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16:00 04.04.2019
Die Bears of Legend gastieren in dieser Saison im Kulturzelt. Quelle: R
Kassel

Das Festival startet am Freitag, 19. Juli, mit dem Auftritt von Flo Mega, einer deutschen Soul-Größe. Das Kulturzelt schließt am 31. August so wie immer in den vergangenen Jahren: Die 17 Hippies kommen zum Abschlusskonzert. Dazwischen gibt es vor allem auch das, was sich bewährt hat, nämlich eine Mischung aus hochklassigem Jazz, Indie und Pop, angereichert mit ein bisschen Weltmusik und Versuchen, musikalische Welten miteinander zu verbinden. Neu ist die Einführung von Konzerten für Kinder und eine deutlich stärkere Einbeziehung heimischer Musiker und Bands. Ungewohnt auch: Das neue Team führt Support-Auftritte ein.

Elektropop aus Frankreich

Einen solchen Auftakt in einen Konzertabend gibt es gleich am zweiten Festivaltag. Charlotte Brandi startet am Sonnabend, 20. Juli, bevor Nouvelle Vague ganz starken Elektropop aus Frankreich auf die Bühne in der Fuldaaue bringen.

Auch ein neues Label soll es in diesem Jahr geben, den Kulturzelt-Campus. Hier soll die nordhessische Region mit der Institution Kulturzelt verknüpft werden. Bands aus der Region sollen auftreten, aber auch Förderprogramme und Kooperationen rund um die Musik soll es für junge Menschen geben, die „Interessen wie beispielsweise Journalismus oder Tontechnik pflegen“, teilen die Organisatoren mit. Zwei Konzerte finden sich 2019 unter diesem Label. Den Auftakt macht die Boomhorns Brassband des Instituts für Musik der Universität Kassel am 24. Juli. Unterstützt werden die Bläser dabei von Keno Langbein (Gesang) und Marcus Kesselbauer (Saxofon und Arrangements) von Moop Mama.

Nachhaltiger Eindruck

Am Donnerstag, 25. Juli, gastiert eine Band im Kulturzelt, die auch in Göttingen schon mehrfach zu erleben war: Bukahara, die auch 2018 schon im Kulturzelt aufgetreten ist und dabei offenbar einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat. Das multikulturell zusammengestellte Quartett mit Musikern aus Köln und Berlin verbindet aufs Feinste Klänge aus ihren Heimatländern Tunesien, Syrien, Palästina und Israel. Ein fruchtbares und ertragreiches Miteinander von Kulturen.

Aus Kanada kommen die Bears of Legend, eine siebenköpfige Folkband, die mit ihrer Musik „Geschichten erzählen als seien sie in Kontakt mit den Geistern alter Seefahrer“, meinen die Veranstalter. Sie „beschwören Geschichten von Reinkarnation“. Dabei verwenden sie klassische Instrumente wie Violine und Cello und lassen sie auf moderne musikalische Elemente wie Prog-Rock und Pop treffen (Dienstag, 30. Juli).

Rasenmäher-Unfall

Mit Wallis Bird gastiert am Sonnabend, 3. August, eine Musikerin in Kassel, die dort auch schon mehrfach zu Gast war. Wer eines ihrer Konzerte besucht hat, wird mit erstaunen die eigenwillige Spieltechnik wahrgenommen haben, die sich die in Berlin lebende Irin antrainiert hat. Bei einem Rasenmäher-Unfall büßte sie als Kind einen Finger ein, später drehte sie die Gitarre einfach um, ohne die Saiten anders aufzuziehen. Bei Bird liegt die Basssaite oben, die hohe E-Saite dafür unten.

Am Sonnabend, 10. August, gibt es im Kulturzelt eine Reminiszenz an eine hochgelobte TV-Serie. Das Moka Efti Orchestra ist zu Gast, bekannt aus der Serie „Babylon Berlin“, gedreht von Regisseur Tom Tykwer nach den historischen Kriminalromanen von Volker Kutscher. Das vielköpfige Orchester lässt mit seiner Musik das Berlin der 1920er-Jahre wieder auferstehen.

Künstler aus dem United Kingdom

Einen Secret Act, einen Geheimauftritt, haben die Organisatoren sich für Donnerstag, 15. August, ausgedacht. Erst am 1. Juni wollen sie verraten, wer an diesem Abend im Kulturzelt auf die Bühne kommt. Mitgeteilt haben sie bislang nur, dass es sich um einen „großen Künstler aus dem United Kingdom“ handelt.

Tickets für die Festival-Konzerte gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal auch online. Sie können ab 10. April unter tickets.zeltkultur-kassel.de erworben werden.

Von Peter Krüger-Lenz

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