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Regional Kunst: Gisela Fox-Düwel und Ulrich Fox orientieren sich an Novalis
Nachrichten Kultur Regional Kunst: Gisela Fox-Düwel und Ulrich Fox orientieren sich an Novalis
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18:06 22.07.2013
Von Peter Krüger-Lenz
Im Alten Zolllager: Skulpturen und Malerei.
Im Alten Zolllager: Skulpturen und Malerei. Quelle: Heller
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Nörten-Hardenberg

Doch der Familie entstammt auch ein bedeutender Schriftsteller: Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, der als Novalis in die Literaturgeschichte einging. Ihm haben Gisela Fox-Düwel und Ulrich Fox ihre Ausstellung „Auf der Suche nach der blauen Blume“ gewidmet.

Fox-Düwel hat ihre Malerei aus der Lektüre von Novalis-Texten entwickelt – und von Gedanken, die der „Doors“-Sänger Jim Morrison verfasste. Für die Künstlerin brachte diese Suche nach sich selbst eine Veränderung in der Farbpalette ihrer an sich ungegenständlichen Malerei, die aber mit Landschafts- und Architekturdarstellungen kokettiert. Immer wieder tauchen Vierecke auf, mal sind es drei, mal vier, immer erinnern sie an Torbögen oder Fenster.

Rundgang durch das Gelände

Ulrich Fox hat Novalis’ Erzählroman „Heinrich von Ofterding“ als Grundlage für seine roh und sehr schlicht gestalteten Holzskulpturen gewählt. Im gräflichen Park stehen Skulpturengruppen, deren Einzelfiguren rot oder blau gefärbt sind. Dazwischen tauchen auch wolkengleiche, schwebende Skulpturen auf. Beim Rundgang durch das Gelände öffnen sich immer wieder schöne Blickachsen, die eher beeindruckende Natur als bemerkenswerte Kunst zeigen.

Bis 29. September, an den Wochenenden von 15 bis 18 Uhr im Alten Zolllager, montags bis freitags von 10 bis 22 Uhr, an den Wochenenden von 11 bis 22 Uhr im Schlosspark in Nörten-Hardenberg.