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Regional Leser erwartet garantiert ein Happy End
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19:12 19.11.2010
Er tut, was er kann: Hans Rath bringt seine Leser zum Lachen.
Er tut, was er kann: Hans Rath bringt seine Leser zum Lachen. Quelle: JV
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Kurz nach halb neun am Donnerstagabend schlendert der 45-Jährige in die Buchhandlung und erzählt von seinem Protagonisten Paul Schubert, dessen Freunden Günther, Bronko und Schamski und der Entstehungsgeschichte einer Trilogie. Wie seine Bücher enden, weiß Rath erst während er schreibt. Dass seine Leser ein Happy End erwartet, sei allerdings sicher. Dies erfordere das Genre – Unterhaltungsliteratur. „Sie dürfen lachen“, fordert Rath zu Beginn der Lesung auf. Er liest aus allen drei Teilen der Reihe über Paul den Single in „Man tut, was man kann“, den Beziehungsmenschen in seinem aktuellen Buch „Da muss man durch“ und den Familienmenschen, über den er gerade schreibt. „Was will man mehr“ wird das Buch heißen, das im nächsten Sommer erscheint. „Danach ist Paul Schuberth erledigt.“

Na ja, immerhin fast. Denn, wie sollte es bei einem Drehbuchautor anders sein, der Stoff wird verfilmt. Das dauert allerdings länger als geplant. Noch streiten sich zwei Produktionsfirmen um die Rechte. Hans Rath plaudert und beantwortet nach der Lesung Fragen seines vornehmlich weiblichen Publikums. Wieviel autobiografische Züge hat der Roman? 50 Prozent seien es sicherlich, sagt Rath. Welche Hälfte stimmt, behält er allerdings für sich. Nur so viel: Weinliebhaber sind alle beide.
Und was kommt nach Paul? Einen Fantasy-Roman habe er fertig in der Schublade. Dieses Genre sei derzeit aber nicht so gefragt. Einen Krimi würde Rath gern mal schreiben.

Von Eida Koheil