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18:42 14.08.2013
Uwe Timm Quelle: ddp
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Frankfurt/Main

„Auffällig ist, dass sich die Konflikte offenkundig im engsten persönlichen Umfeld zuspitzen, in familiären Konstellationen, die immer weniger Halt zu bieten scheinen. Es gibt daneben aber auch neue Perspektiven und Reaktionen auf unmittelbare zeitgeschichtliche Erfahrungen.“

Ralph Dutlis "Soutines letzte Fahrt" auf der Longlist

Unter den 20 besten Romanen der sogenannten Longlist wurden unter anderem Ralph Dutlis „Soutines letzte Fahrt“ ausgewählt, das im Göttinger Wallstein-Verlag erschienen ist. Weiterhin auf der Liste:  „F“ von Daniel Kehlmann und   „Vogelweide“ von Uwe Timm. Alle drei Autoren stellen ihre Bücher beim Göttinger Literaturherbst vor. Dutli kommt am Montag, 14. Oktober, um 19 Uhr ins Alte Rathaus, Timm am Sonntag, 20. Oktober, um 11.15 Uhr ins Deutsche Theater, Kehlmann um 17 Uhr.

„Im Stein“ heißt das Werk, mit dem Clemens Meyer auf der Longlist auftaucht. Er liest daraus am Donnerstag, 31. Oktober, um 20 Uhr im Literarischen Zentrum Göttingen, Düstere Straße 20. Zu den Ausgewählten zählen darüber hinaus „Das größere Wunder“ von Thomas Glavinic, „Nichts von euch auf Erden“ von Reinhard Jirgl, „Wünsche“ von Judith Kuckart, „Die Sonnenposition“ von Marion Poschmann, „Berlin liegt im Osten“ von Nellja Veremej, „Reise an den Rand des Universums“ von Urs Widmer und „Die Ordnung der Sterne über Como“ von Monika Zeiner.

201 Titel gesichtet

Die sieben Jurymitglieder haben nach Böttigers Angaben in den vergangenen fünf Monaten 201 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2012 und dem 11. September erschienen sind oder noch erscheinen. Von den Titeln der „Longlist“ benennen die Juroren in einem nächsten Schritt sechs Titel für die „Shortlist“, die am 11. September veröffentlicht wird.

Am Abend der Preisverleihung, am 7. Oktober im Kaisersaal des Frankfurter Rathauses Römer, erfahren die sechs Autoren, an wen der Preis geht. Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 2005 jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Der Preisträger erhält 25 000 Euro, die fünf Finalisten jeweils 2500 Euro. Im vergangenen Jahr hatte der Roman „Landgericht“ von Ursula Krechel das Rennen gemacht.

epd/pek