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Regional Mehr als 200 Gäste beim „Rudelsingen“ im Jungen Theater Göttingen
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00:19 28.01.2018
23. Rudelsingen im Jungen Theater Göttingen Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Männer und Frauen, Menschen mit und ohne Behinderung, jüngere und ältere Besucher, Freundinnengruppen und Familien sowie Teilnehmer einer Firmenfeier – sie alle waren am Mittwoch ins JT gekommen, um zusammen zu singen. Jörg Hillmann (Gesang und Gitarre) und Ingeborg Erler (Gesang, Keyboard und Trommel) führten durch den musikalischen Abend, bei dem niemand allein singen musste – und stiegen gleich mit dem Gassenhauer „Was wollen wir trinken“ ein. Natürlich kannte das Publikum den Text, der per Beamer an die Wand geworfen wurde, aber so richtig aus sich herauszukommen, traute sich noch nicht jeder. Nachdem Hillmann und Erler sich vorgestellt hatten, wollten sie wissen, wer denn zum ersten Mal zum Rudelsingen gekommen war. Etwa die Hälfte der Besucher hatte erstmalig den Weg zum Singen ins JT gefunden. Und schon ging es auch weiter, diesmal mit „Help“ von den Beatles. Ein Klassiker, den die Teilnehmer begeistert aufnahmen.

So klingt es, wenn mehr als 200 Menschen zusammen singen:

Zwischendrin unterhielten sich einige Sängerinnen und Sänger miteinander. Viele waren sich einig: „Das Rudelsingen macht echt Spaß.“ Dies verdeutlichte sich weiter, als „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen angestimmt wurde, denn hier erhoben sich die Stimmen vernehmlich. Sich selbst applaudierte das Publikum, als es „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen gesungen hatte. Ihrem Herzschmerz freien Lauf lassen konnten die Besucher dann bei Heinz-Rudolf Kunzes „Dein ist mein ganzes Herz“, Tracy Chapmans „Baby can I hold you“ oder „All of me“ von John Legend. Richtig gute Stimmung kam bei Udo Jürgens’ „Mit 66 Jahren“ auf, und nun wurde auch ein wenig geschunkelt.

Die Lieder für das Rudelsingen würden für jede Veranstaltung neu ausgesucht, erklärte Hillmann in der Pause, die die Besucher vor allem für das Ordern neuer Getränke nutzten. Bei den gewählten Songs gehe es um eine „gute Singbarkeit“, aber natürlich stehe auch die Popularität im Vordergrund, so Hillmann. Dabei könnten Lieder „aus allen möglichen Epochen, vom Volkslied bis zum Popsong, vor allem auf Deutsch und Englisch“ in die Auswahl kommen.

Rudelsingen bald auch in anderen Städten

In der Vorweihnachtszeit stünden aber auch Weihnachtslieder auf dem Programm. Natürlich gehe er auch auf das Feedback der Teilnehmer ein, und auch der persönliche Geschmack spiele eine Rolle, erläuterte Hillmann, der gemeinsam mit Erler das bundesweit von zehn Teams organisierte Format auch einmal im Monat in Kassel anbietet. Künftig solle auch in Braunschweig und Hildesheim das „Rudelsingen“ angeboten werden. Die Anmeldung erfolge über die Internetseite, und es sei empfehlenswert, schon vorab Karten zu bestellen. Das verdeutlichte der Abend im JT – die Veranstaltung war ausverkauft.

Von Maren Iben

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