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Regional Jury entscheidet sich für Monika Rinck
Nachrichten Kultur Regional Jury entscheidet sich für Monika Rinck
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20:00 28.02.2019
Die in Berlin lebende Schriftstellerin Monika Rinck bekommt in diesem Jahr den „Roswitha-Preis“ verliehen. Quelle: Gene Glover
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Bad Gandersheim

Der Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim soll in diesem Jahr an die Schriftstellerin Monika Rinck verliehen werden. Darüber informiert die Bürgermeisterin von Bad Gandersheim, Franziska Schwarz (SPD). Der älteste jährlich verliehene deutsche Literaturpreis für Schriftstellerinnen werde am 27. Oktober an die Autorin vergeben, heißt es in einer Mitteilung von Manfred Kielhorn von der Stadtverwaltung Bad Gandersheim. Der mit 5500 Euro dotierte Preis erinnert an die erste deutsche Schriftstellerin, die Kanonisse Roswitha von Gandersheim, die im 10. Jahrhundert im Stift Gandersheim Legenden, Dramen und historische Gedichte schrieb.

Breites Spektrum

Die Entscheidung für Monika Rinck sei von einer unabhängigen Jury einstimmig getroffen worden, heißt es. In der Begründung ist unter anderem festgehalten: „Monika Rinck verfügt über ein breites Spektrum literarischer Mittel und Verfahrensweisen, über einen skurrilen Humor und einen anarchischen Witz. Sie verfügt über die Fähigkeit, ihre Gedanken in Bildern auszudrücken und Theorien in sinnlicher Gestalt darzustellen. Sie ist eine der originellsten, eigensinnigsten Stimmen der neueren deutschen Literatur.“

Schon viele Preise

Monika Rinck wurde 1969 in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) geboren. Sie studierte Religionswissenschaften, Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale (USA). Seit 1998 hat sie mehrere Bücher mit Gedichten, Texten, Essays veröffentlicht. Die Autorin übersetzt auch aus dem Ungarischen und dem amerikanischen Englisch.

Sie hat bereits viele Preise für ihre Arbeiten erhalten, unter anderem den „Georg-K.-Glaser-Preis“, den „Kleist-Preis“, den „Peter-Huchel-Preis“ und den „Ernst-Meister-Preis“. Im Frühjahr sollen mehrere neue Werke der Preisträgerin erscheinen, wie das Lesebuch „Champagner für die Pferde“ (Fischer-Verlag), der Lyrikband „Alle Türen“ (bei „kookbooks“) und ein Buch mit Gedichten von István Kemény mit dem Titel „Ich übergebe das Zeitalter“ (Reinecke & Voß), das Monika Rinck gemeinsam mit Orsolya Kalász übersetzt hat.

Von Ulrich Meinhard

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