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Regional „Musik im Wald“: Das müssen Sie über das Open-Air-Festival im KWP wissen
Nachrichten Kultur Regional „Musik im Wald“: Das müssen Sie über das Open-Air-Festival im KWP wissen
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18:35 15.08.2019
Es ist wieder Festival-Zeit in Göttingen: Am Freitag beginnt das zweitägige Open Air am KWP. Quelle: Archiv
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Göttingen

 Es klingt wieder „Musik im Wald“ – Am Freitag beginnt das zweitägige Musikfestival im Kaiser-Wilhelm-Park, das Open Air im KWP. Wer hingeht, sollte vorbereitet sein, um nicht am Ende kilometerweit zu Fuß laufen zu müssen und ohne den Stockschirm nach Hause zu kommen, weil er am Eingang abgegeben werden musste. Alles Wichtige rund ums KWP lesen Sie hier.

Wie soll das Wetter werden?

Die Wettervorhersage lässt vorsichtig darauf hoffen, dass es am Freitag keinen Regen gibt. Für Sonnabend sollten sich Festival-Besucher auf Regenjacke und wasserdichte Schuhe einstellen. An beiden Tagen sind zudem eher frische Temperaturen angesagt. Wer keine Erkältung riskieren möchte, sollte sich entsprechend kleiden.

Unter dem Link gturl.de/Wetteraktuell finden Sie die aktuelle Wettervorhersage des Göttinger Tageblatts für die nächsten Tage.

Gibt es noch Tickets?

Einige Karten sind noch im Vorverkauf erhältlich, unter anderem in den Geschäftsstellen des Göttinger und Eichsfelder Tageblatts, Weender Straße 44 in Göttingen und Marktstraße 9 in Duderstadt. Sie kosten pro Tag 25 Euro, als Kombi für beide Tage 40 Euro plus Gebühren.

Was kostet der Eintritt an der Abendkasse?

An der Abendkasse sind für eine Tageskarte 30 Euro fällig. Eine Kombikarte für beide Festivaltage gibt es für 50 Euro. Kinder bis zwölf Jahre haben in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person freien Eintritt.

Wo befindet sich das Festivalgelände?

Veranstaltungsort ist der Kaiser-Wilhelm-Park, dessen Initialen dem Festival den Beinamen „KWP“ verschafft haben. Ins Navi könnte man Bismarckstraße, Göttingen, eingeben – lohnt aber nicht, da es ohnehin keine Parkplätze gibt. Schlauer ist es, mit dem Shuttle anzureisen.

Wie komme ich ohne Auto zum Festival?

Den Buspendel-Dienst zum Festivalgelände übernimmt in diesem Jahr „Der Fahrdienst“ – Allgemeiner Rettungsverband Niedersachsen-Süd, die Haltestellen und die Taktung bleiben wie gewohnt bestehen: Die Busse fahren an beiden Tagen von 18.45 Uhr bis 2 Uhr im 15 Minuten-Takt. Haltestellen sind: Weender Straße West, Markt, Kornmarkt, Jüdenstraße, Friedrichstraße, Albaniplatz, Eingang Bismarckstraße und der KWP.

Was darf ich in meiner Tasche haben?

Gäste sollten sich darauf einstellen, dass Taschen und Rucksäcke im den Kassenbereich kontrolliert werden. Der Sicherheitsdienst lässt Wasserflaschen bis 0,5 Liter, kleine Handtaschenschirme und kleine Taschenlampen zu. Größere Utensilien sind nicht erlaubt, ebenso wie das Rauchen auf dem Gelände. Dazu sind die Hinweise vor Ort zu beachten.

Wann geht’s los?

Einlass ist an beiden Tagen jeweils um 19 Uhr, das Programm beginnt nach Angaben der Veranstalter um 19.30 Uhr.

Wie lange dauern die Konzerte?

Die Veranstalter gehen davon aus, dass das KWP am Sonnabend um 1 Uhr beendet sein wird.

Welche Bands spielen?

Am Freitag sind Wolf:Gang, Tom Schreibers Blume, Aroma und Joris an der Reihe. Am Sonnabend wird als Hauptact Paul Carrack, der ehemalige Sänger von Mike & The Mechanics erwartet. Als Support treten On Air Reloaded, Nina Attal und die „Rock am Kauf Park“-Sieger Waves no Shore auf.

Bands am Freitag

Wolf:Gang

Irgendwo zwischen Crossover, Metal, Punk, Rap und Hardcore bewegen sich Wolf:Gang. Festlegen auf eine Schublade wollen sie sich ganz bewusst nicht, sondern „Musik machen, die wir in unseren Köpfen hören, aber in keinem Plattenladen und auf keinem Radiosender finden“. So sagte es Gitarrist Simon Burkhardt einmal. Die vierköpfige Band aus Göttingen hat im August 2018 ihr erstes Album veröffentlicht. Seit der dazugehörigen Tour haben sich Burkhardt, Kolja „Kolle“ Nebelung (Vocals), Antonin Götz (Bass) und David Vogt-Reimuth (Drums) immer mehr in die Herzen der Freunde der härteren Gangart gespielt. Beim KWP geben die Jungs den Opener.

Tom Schreibers Blume

2016 gegründet,haben sich Tom Schreibers Blume zu einer kleinen Göttinger Indie-Instition gemausert. Mit ihrem warmen, manchmal rauhen Sound und deutschsprachigen Texten rühren sie das Publikum an. Mit ihrer ehrlichen Art kommen zudem die Bühnenshows gut an. Die Gewinner des Local-Heroes-Bandwettbewerbs in Göttingen und Vize-Sieger beim Landesfinale in Hannover sind von Auftritten in ganz Deutschland zurück in Göttingen. Sie machen den Anfang beim KWP.

Aroma

Aroma? Wieso Aroma?Ganz kurzfristig hat sich eine Änderung im Line-Up ergeben, über die die Stadtverwaltung am Mittwoch informiert hat. „Persönliche Umstände“ hindern Lary an einem Auftritt am KWP-Freitag. Stattdessen gebe es „Musik im Wald“ mit Aroma. Und das riecht nach Frankreich: In den Songs des Duos schwinge immer ein Hauch Savoir-vivre mit, meinen die Veranstalter. Fette Beats und wabernde Streicher vermengen sich mit mit der eindringlichen Stimme des Sängers Milan Jasper.

Joris

Joris ist älter geworden,seit „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ erschienen ist. Erwachsener, aber nicht gesetzter und schon gar nicht angepasster. Das konnten die Fans 2018 auf „Schrei es raus“ hören. Seine Stimme ist nach wie vor unverwechselbar, aber gereift. Die Texte haben mehr Tiefgang bekommen, der Sound mehr Spielerei und Komplexität. „Joris traut sich was, probiert sich aus, geht mehr aus sich heraus und mehr in sich hinein, ist noch persönlicher und noch durchlässiger“, beschreiben dies die Veranstalter des KWP in einer Ankündigung.Wie das live klingt, erfahren KWP-Gäste am Freitag.

Bands am Sonnabend

Waves no Shore

Die Alternative-Rockband Waves no Shore überzeugte die Jury bei „Rock am Kauf Park“ – und nun sind die Musiker beim KWP dabei. Kreativität und der Mut zu Neuem und Ungewohntem hatten sie beim Bandcontest nach vorne gebracht, jetzt wollen Waves no Shore mit dieser Kombi erneut punkten. Hinter dem Bandnamen verstecken sich die Göttinger Konstantin Heise, Viktor Ewert, Lion Wolf und Philip Watzlawik. Sie machen seit Februar zusammen Musik – und haben bereits ihren eigenen Stil gefunden.

On Air Reloaded

„Angefangen hat alles in verschiedenen Produktionen des boat people projekt, in denen sich der musikalische Leiter Hans Kaul nicht nur intensiv mit der menschlichen Begleitung der geflüchteten Jugendlichen beschäftigte, sondern vor allem mit deren Musik“, beschreiben die Veranstalter des KWP die Entstehungsgeschichte der frisch formierte Band On Air Reloaded. Die Musiker präsentieren eine Auswahl ihrer Songs aus dem kurdischen, arabischen, und persischen Kulturkreis.

Nina Attal

2009: Die gerade einmal 17-jährige Nina Attal gewinnt den Nachwuchspreis beim Blues sur Seine in Paris, einem der größten französischen Bluesfestivals Frankreichs. Dies markierte den Anfang der Karriere einer ungewöhnlichen Künstlerin. Seitdem hat sie drei Alben herausgebracht, rund 500 Konzerte gespielt und sich in ganz Europa etabliert. Ihren Platz auf der Hauptbühne beim Montréal-Jazzfestival 2012, dem bedeutendsten Jazzfestival der Welt, darf man getrost als Ritterschlag deuten. „Nina Attals Element ist die Bühne, die sie mit ihrer atypischen Stimme, ihren besonderen Gitarrenfertigkeiten, aber vor allem mit ihrer ansteckenden Energie komplett für sich einzunehmen weiß“, machen die Veranstalter neugierig auf das, was am Sonnabend beim KWP passieren wird.

Paul Carrack

Paul Carrack kommt. Und er bringt sein neues Album „These Days" mit. Mit Fug und Recht kann man Paul Carrack als „alten Hasen“ bezeichnen: Mit 19 Jahren gründete Carrack seine erste Band, die sich dem damals zeitgemäßen progressiven Rock verschrieb. Danach spielte er bei Brian Ferrys Roxy Music, startete erste Solo-Projekte und erspielte sich vor allem immer mehr Reputation. 1985 fragte Genesis-Bassist Mike Rutherford, ob er Lust habe, in dessen neue Band einzusteigen: Die Zeit mit Mike & The Mechanics begann. „Silent Running“ entwickelt sich zu einem Welthit, dem weitere erfolgreiche Nummern folgen, etwa „The Living Years" und „Over My Shoulder". Die Zahl der Künstler, mit denen Carrack arbeitete, ist riesig, die Reihe namhaft besetzt: Elton John, Roger Waters, The Eagles, Diana Ross, Nick Lowe und The Smiths zählen zu ihnen. Seit 2013 ist Carrack Teil der Band Eric Claptons. In Göttingen will Carrack außer neuen Kompositionen auch die immer noch viel gespielten Radiohits von Mike & The Mechanics spielen.

Wer sind die Sponsoren?

Auf dem Bild sind die Menschen zu sehen, die zum Gelingen des Festivals beitragen.

Die Organisatoren und Sponsoren des KWP 2019. Quelle: mei

Von Nadine Eckermann

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