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Regional Niedersächsische Musiktage stehen unter dem Motto „Mut!“
Nachrichten Kultur Regional Niedersächsische Musiktage stehen unter dem Motto „Mut!“
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18:30 28.05.2019
Anselm Cybinski präsentiert das Logo der Veranstaltung. Quelle: Foto: dpa
Hannover, Wilhelmshaven

Die 33. Niedersächsischen Musiktage stehen unter der Überschrift „Mut!“. Vom 31. August bis zum 29. September sind landesweit 45 Konzerte zum Motto des Festivals geplant, wie die Initiatoren am Montag in Hannover mitteilten. Eröffnet wird die Reihe in der Wilhelmshavener Stadthalle mit einem Konzert der Pianistin Alice Sara Ott und der Jungen Norddeutschen Philharmonie. Der Vorverkauf für das Festival hat bereits begonnen. Auch in Einbeck, Osterode, Nörten-Hardenberg und Northeim sind einige Konzerte geplant.

Traditioneller Eröffnungsgottesdienst

Am zweiten Festivaltag wird der traditionelle musikalische Eröffnungsgottesdienst der Musiktage an den 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 erinnern, wie es hieß. Zu der Feier in der evangelischen Christus- und Garnisonkirche in Wilhelmshaven ist zudem eine Kunstaktion geplant. An den Musiktagen beteiligten sich international renommierte Künstlerinnen und Künstler, sagte Intendant Anselm Cybinski. Im Konzertprogramm gehe es um mutige Gestalten der Geschichte wie Johanna von Orléans, Cleopatra oder den ersten Menschen, der im Weltraum schwebte. Hinzu komme die Musik von Komponisten wie Claudio Monteverdi und Dmitri Schostakowitsch oder Clara Schumann und der zeitgenössischen US-Musikerin Julia Wolfe, die mutig musikalische Grenzen überwunden hätten.

Italienischer Bandoneon-Spieler

Die Musiktage enden den Angaben zufolge am 29. September mit einem Konzert in der Staatsoper Hannover unter dem Titel „Die im Dunkeln hört man doch“. Mitwirkende sind Ensemble-Mitglieder der Staatsoper, das Niedersächsische Staatsorchester Hannover unter Eduardo Strausser, der NDR-Chor, das New Yorker Ensemble Bang on a Can All-Stars und der italienischen Bandoneon-Spieler Daniele di Bonventura mit seinem Orchester „Band’unión“.

Von lnb