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Regional Nikolausberger Musiktage beginnen am Freitag, 7. September
Nachrichten Kultur Regional Nikolausberger Musiktage beginnen am Freitag, 7. September
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15:32 04.09.2018
Pressebilder der Musiker, die während der Nikolausberger Musiktage auftreten: Das Klangforum Heidelberg Quelle: Thilo Ross
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Nikolausberg

Für jedes Konzert sei ein besonderer Beziehungsaspekt ausgewählt worden, schreiben die Organisatoren von der Evangelischen Gemeinde Nikolausberg über das Konzept: Sei es das „Bitten“, das „Loben und Danken“ oder das „Zweifeln“ – die unterschiedlichen Ebenen würden den inhaltlichen Bogen der Festtage schlagen, so die Veranstalter weiter.

Eröffnet werden die Nikolausberger Musiktage am Freitag mit dem Aufrtitt des Klangforum Heidelberg, das während des Eröffnungskonzerts eine Neukomposition von Werken des ungarischen Komponisten Péter Biró präsentiert. Dieser erläutert sein Werk im Eröffnungsvortrag um 19 Uhr. (Der in ersten Ankündigungen geplante Vortrag von Michael Zywietz muss aufgrund einer Erkrankung des Referenten entfallen.)

Am Sonnabend ist zunächst ein Workshop über gregorianische Antiphone geplant, bei der Ozan Karagöz als Experte für mittelalterliche Musik mit den Teilnehmern Gesänge üben will, die am Sonntag während des Festgottesdienstes vorgeführt werden sollen. Interessenten sollten allerdings Chorerfahrung haben und Noten lesen können.

Kammerchor tritt auf

Der Sonnabend-Abend beginnt um 17 Uhr mit dem Festkonzert des Göttinger Kammerchors, der ein Programm zum Thema „Lobgesänge“ plant – „klangvolle Musik wird zu hören sein“, kündigt die Gemeinde an. Gesungen werde unter anderem „Trois Chansons“ von Claude Debussy und eine Messe von Josef Gabriel Rheinberger. Zwischen den Chorsätzen sind außerdem Orgelstücke geplant.

Beim Nachtkonzert tritt ab 21 Uhr die Gambistin Laura Frey auf, die Streichinstrumente spielt – begleitet von Festivalorganisator Antonius Adamske, der sie mit dem Klang des Regals – „eines wundervoll schnarrenden Instruments“ – unterstützen will. Gespielt werden Werke des französischen Barock.

Festgottesdienst mit Musik des Mittelalters

Der Chor „i dodici“ ist während des Festgottesdienstes am Sonntag zu hören. Ab 10 Uhr erklingen dann Werke aus der ersten bekannten zusammenhängenden Messvertonung, der Messe des Nostre Dame von Guillaume de Machaut. Daneben spielen Flöten, Posaunen und Regal Musik des Mittelalters, die Predigt hält der Bischof der Landeskirche Hannovers, Ralf Meister. Im Anschluss gibt es ein Frühstückskonzert, das Sabine Erdmann auf dem italienischen Cembalo begleitet.

Das Sonntagskonzert gestaltet ab 19 Uhr das Consortium Vocale Berlin. Der auf Alte Musik spezialisierte Kammerchor und Studiochor der Hanns-Eisler-Universität verbindet in seinem Konzert Werke Orlando di Lassos mit der polytonalen und polyrhythmischen Hohelied-Vertonung Jean-Yves Daniel-Lesurs. Beim Abschlusskonzert tritt am Sonntag ab 19.30 Uhr das Göttinger Barockorchester auf, das unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach und Carl Friedrich Rudorff spielen wird.

Veranstaltungsorte sind die Klosterkirche Nikolausberg sowie das Gemeindehaus an der Augustinerstraße. Karten gibt es an allen Reservix-Vorverkaufstellen. Erhältlich ist auch ein Wochenendpass.

Link: So waren die Musiktage 2017

Von Christoph Höland

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