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Regional Poetry Slam zu Tod und Sterben in Göttingen
Nachrichten Kultur Regional Poetry Slam zu Tod und Sterben in Göttingen
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14:10 23.02.2019
Zwei Tödtlein und ein Stilleben mit Vergänglichkeitssymbolen im Kasseler Museum für Sepulkralkultur. Quelle: dpa
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Göttingen

Die Klinik für Palliativmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veranstaltet erstmals einen Poetry Slam zum Thema „Tod und Sterben“. Für der Veranstaltung am Donnerstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr seien zehn Slam-Poeten angemeldet, teilte die Universitätsmedizin mit. Poetry Slams sind Vortragswettbewerbe, bei dem selbst geschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit dem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger.

Erlös kommt Patienten zugute

„Mit der Veranstaltung wollen wir das Thema 'Tod und Sterben aus der Tabuzone herausholen", sagten die Organisatorinnen Henrikje Stanze und Gesine Benze aus der Klinik für Palliativmedizin. Ob die Texte traurig, nachdenklich, berührend, kurios oder heiter seien, liege in der Verantwortung der Slammer.

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Teilnehmer des Wettbewerbs im Hörsaal der Psychiatrischen Kliniken sind den Angaben zufolge „in der Szene bekannte Slammerinnen“, aber auch Mitarbeiter der Palliativmedizin. Sie haben für ihre Vorträge je fünf Minuten Zeit. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Versorgung schwer kranker Patienten und ihrer Angehörigen zugute, die durch das Palliativzentrum Göttingen betreut werden. Beginn ist am Donnerstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr im Hörsaal der Psychiatrischen Kliniken, Von-Siebold-Straße 5.

Von bib mit epd