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Regional Fenders Rock begeistert Göttinger Publikum
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19:54 14.09.2019
Liefert feinsten Gitarren-Rock zu tiefgängigen, gesellschaftskritischen Texten: Sam Fender beim NDR2-Soundcheck-Festival im Deutschen Theater in Göttingen. Quelle: Jörg Linnhoff
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Göttingen

Sam Fender kommt aus North Shields in der Nähe von Newcastle und wird schon mit keinem Geringeren als Bruce Springsteen verglichen. Am Tag seines Auftritts beim Soundcheck Festival von NDR2 im Deutschen Theater am 13. September erscheint auch sein Album „Hypersonic Missiles“, für das er komplett alle Songs geschrieben und an dem er mehr als fünf Jahre gearbeitet hat. Das Album hat in der aktuellen deutschen Ausgabe des Rolling Stone gleich mal vier von fünf möglichen Sternen erhalten.

Eine Menge Vorschusslorbeeren für einen 25-Jährigen. Seine erste Single „Play God“ erschien 2017. Bei den BRIT Awards gewann er 2018 den „Critics' Choice Award“. In der Folge hat er bis zum Erscheinen seines Albums elf weitere Songs veröffentlicht.

Knallharte Abräumer zum Start

Wenn Fender die Bühne betritt, liefert er umgehend, was die Fans von ihm erwarten: Pure Energie zu treibendem Gitarren-Rock. Zwei straffe, knallharte Abräumer hat er zum Start auf der Setlist. Auf den Sitzen hält es bei der mitreißenden Musik nach kurzer Zeit niemanden mehr.

Und Fender ist trotz seines jungen Alters ein beachtenswert reifer Songwriter mit tiefgängigen, gesellschaftskritischen Texten. „Play God“ hat diesen musikalischen Spannungsbogen und die Magie eines richtig guten Rock-Songs. In einigen seiner Kompositionen, wie „Hypersonic Missiles“ oder „Dead Boys“, klingt der Springsteen deutlich durch. So erinnert „The Borders“ mit seinem straffen Rhythmus stark an „Dancing In The Dark“. Auch das für Springsteen-Songs prägnante Saxofon ist allseits präsent. Aber Fender gibt den Songs auch eine sehr eigene Note.

Feinsinniger Humor

Auf Zwischenrufe aus dem Publikum reagiert er mit feinsinnigem Humor. Das geforderte „Saturday“ liefert er wie auch „Leave Fast“ in einer eindringlichen Solo-Einlage, weil seine Band das noch nicht spielen könne, bevor Sam Fender mit „That Sound“ zum Ende noch mal ein richtiges Rock-Feuerwerk zündet.

Der gesamte Saal steht und feiert diesen jungen coolen Typen aus dem Norden Englands, dessen Auftritt zweifelsohne einer der Höhepunkte des Festivals ist.

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