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Regional Spanien im Mittelpunkt
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12:32 23.11.2016
Von Christiane Böhm
Szene aus dem Neo-Noir-Thriller La isla minima – Mörderland.
Szene aus dem Neo-Noir-Thriller La isla minima – Mörderland. Quelle: R
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Göttingen

Regisseur Pedro Almodóvar wird mit seinem neusten Werk "Julieta" vertreten sein ebenso wie die flotte Krisen-Komödie "Perdiendo el norte/ Kurs auf Berlin", der spanische Überraschungshit des Jahres. Regisseurin Amparo Mejias präsentiert Ihren Film A quién conmigo va/Wer mit mir läuft persönlich beim Festival. Ein weiteres Highlights ist die wilde Mediensatire Mi gran noche/My Big Night von Alex de la Iglesia,Eröffnungsfilm ist am Freitag, 25. November, um 19 Uhr El destierro/Niemandsland, ein spannendes Drama aus dem spanischen Bürgerkrieg; Regisseur Arturo Ruiz und Hauptdarsteller Eric Francés werden ihren Film persönlich vorstellen.

Ein zweiter Schwerpunkt liegt traditionsgemäß auf dem italienischen Filmschaffen. Unter dem Motto „Cinema! Italia“ sind sechs neue Filme zusammengestellt, darunter das Mafia-Drama Lea von Marco Tullio Giordana oder die starbesetzte Komödie Latin Lover von Cristina Comencini. Regisseur Giuseppe Gaudino wird zur Vorführung seines in Neapel gedrehten Films Per amor vostro/Aus Liebe zu euch nach Göttingen kommen.

In der Reihe „Europäische Premieren“ gibt es Previews aus Frankreich wie die neuen Filme von den Regiestars Francois Ozon (Frantz), Olivier Assayas (Personal Shopper) und Xavier Dolan (Juste la fin du monde/Einfach das Ende der Welt). Aus Großbritannien kommt der Cannes-Gewinner I, Daniel Blake von Ken Loach, aus Belgien die zärtliche Liebesgeschichte Hinter den Wolken.

Und auch aus Deutschland stehen fünf sehenswerte neue Produktionen auf dem Programm, darunter „Lotte“ von Julius Schultheiß, Women on Fire – Dreiviertel von Maike Mia Höhne und Die Blumen von gestern von Chris Kraus.

Im Foyer des Kulturwissenschaftlichen Zentrums (KWZ) der Universität ist parallel zum Filmfest die Ausstellung „80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg – eine Spurensuche“, kuratiert von Prof. Jörg Wollenberg, zu sehen. Die Ausstellung wird am Freitag, 25. November, um 15 Uhr eröffnet.