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Regional Konzert-Hopping für „Viva con Agua Göttingen“
Nachrichten Kultur Regional Konzert-Hopping für „Viva con Agua Göttingen“
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00:20 20.03.2019
Art Of Aquaphilia Band im Nörgelbuff. Quelle: Jörg Linnhoff
Göttingen

Ähnliche Aktionen fanden parallel auch in vielen anderen Städten in drei Ländern statt. Der Verein setzt sich dafür ein, weltweit allen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Dabei beruft er sich auch auf das sechste Ziel der „Sustainable Development Goals“ der UN, die unter anderem bis 2030 „einen universellen und gerechten Zugang zu sicherem und bezahlbarem Trinkwasser und Zugang zu angemessenen und gerechten sanitären Einrichtungen und zur Hygiene für alle Menschen“ fodern.

Wasserschlacht im Nörgelbuff

Rund um den dazu von der UN ins Leben gerufenen Weltwassertag am 22. März hat der Verein in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter dem Motto „Music creates water“ vom 15. bis 25. März in vielen Städten Konzerte organisiert. Dazu haben sich mehr als 100 Bands und Künstler gemeldet, die umsonst in unterschiedlichen Locations spielen und damit Spenden für Wasserprojekte in Äthiopien sammeln.

In Göttingen waren insgesamt vier Events an drei Tagen geplant, die zusätzlich von „WohnzimmerMusik Göttingen“ unterstützt wurden. „Wasserschlacht Vol. 2 – Poetry Slam“ startete am ersten Abend im voll besetzten Nörgelbuff. Im Wettstreit traten fünf Slammer und eine Slammerin in zwei Runden gegeneinander an. So gab Maria vom Teppichvolk einen humorvollen Einblick in die Probleme rund um eine Studien-Hausarbeit, die von ihrer Dozentin kurz mit dem schroffen Hinweis „Überarbeiten!“ kommentiert worden war. Das Publikum kürte letztendlich Flo Langbein zum Sieger. Musik gab es im Anschluss mit Alternative-Indie-Rock und ordentlicher Gitarrenpower von der Göttinger „Art Of Aquaphilia Band“, die ihren Namen vorweg noch dem Anlass entsprechend geändert hatte.

Gig in Wohnzimmeratmosphäre

Einen Tag später wurde dann zum Konzert-Hopping aufgerufen. Mit der Göttinger Band Kaedo, die unter ihrem ursprünglichen Namen „Better Than“ dem Göttinger Publikum bekannt ist, ging es am frühen Abend im wiederum knallvollen EisHus mit gefälligem Indie-Rock zu deutschen Texten los. Das Quintett um Frontmann Phillip Scholz spielte seinen Gig in Wohnzimmeratmosphäre nahezu akustisch.

Anschließend hieß es dann zügig rüber ins Börnerviertel, wo der Berliner Marco Rais Abin alias „Tóke“ mit warmer Stimme nur zur akustischen Gitarre einen richtig feinen Gig mit seinem Songwriter-Reggae im Dots hinlegte. Auch hier füllte sich der Keller langsam bis hoch auf die Treppe, und die Besucher wiegten sich mit sichtlichem Spaß zu den Rhythmen. Der Halbindonesier Tóke erwies sich als sympathischer Unterhalter, der das dankbare Publikum im Laufe des Konzertes auf eine musikalische Reise über Bali nach Jamaica entführte.

Guter Erfolg

Sie seien sehr glücklich über den Verlauf und den sehr guten Besuch trotz der Semesterferien, resümierten Emilia Kröger und Aljoscha Minnich von der lokalen Crew „Viva con Agua Göttingen“. Rund 750 Euro fanden insgesamt an beiden Abenden den Weg in die Spendendosen. Zusätzlich hätten die Betreiber des EisHus noch sämtliche Gewinne ihres Getränkeverkaufs zugesichert, so Minnich. Ein endgültiges Fazit sei aber noch nicht möglich, da die letzte Veranstaltung ja noch anstehe.

Am Sonnabend, 23. März, wird das Hamburger Duo „Olauka“ um 21 Uhr im „Sechs Millionen Dollar Club“ mit tanzbarem Elektro-Hip-Hop die Aktion in Göttingen abschließen.  

Weitere Infos:

www.facebook.com/vcagoettingen/ 

www.instagram.com/vivaconagua_goettingen/ 

www.vivaconagua.org

Von Jörg Linnhoff

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