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Regional Barths Konzert in der alten Heimat
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17:30 25.09.2019
Die Band Supertrawler mit Felix Barth (rechts). Quelle: R
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Göttingen

Mit der Band Black & Schwarz war Felix Barth schon als 12-Jähriger in Göttingen unterwegs. Später gewann er mit seinen Kollegen, die er schon in der Grundschule kennengelernt hatte, Bandwettbewerbe wie Rock am Kaufpark und Local Heroes und spielte in diversen anderen Formationen, darunter Merry-go-Round. Supertrawler heißt eines seiner aktuellen Bandprojekte. Mit diesem Trio ist er am Donnerstag, 26. September, im Nörgelbuff.

In Göttingen aufgewachsen

Ab 2010 war Bassist Barth in Amsterdam eingeschrieben. Sechs Jahre lang habe er Jazzmusiker studiert, berichtet der in Göttingen aufgewachsene junge Mann. Als Musiker habe er anschließend dort gearbeitet.

Ein Jahr sei er nach dem Studium in Amsterdam geblieben. Dann habe sich aber gezeigt, dass er doch mehr Kontakte in Berlin habe. Seit eineinhalb Jahren lebt er nun in der Hauptstadt.

International besetzte Band

Das Telefonat führt er aus dem niederländischen Nordfriesland. Zum Proben sei die Band Supertrawler bei dem Musiker Mats Voshol zusammengekommen, einem Niederländer und Schlagzeuger der Band. Das dritte Bandmitglied, der Gitarrist Tony Molina, kommt aus Spanien. Barth spielt Bass und ist Leadsänger von Supertrawler.

„Wir haben uns seit zwei Jahren zum ersten Mal gesehen“, sagt Barth, „uns seit drei Jahren kein Konzert mehr zusammen gespielt“. Reichen denn dann die wenigen Tage zum Proben? „Das saß noch alles sehr drin.“ Beim Treffen sei es eher darum gegangen, „ein schönes, dynamisches Set zusammenzustellen“.

Musikalischer Brückenschlag

Das Treffen in Nordfriesland hat aber auch noch logistische Gründe, verrät Barth. Gastgeber Voshol verfügt über Raum zum Proben und ein Auto für die kleine Tour, die jetzt ansteht.

Die Musik, mit der die Band unterwegs ist, bezeichnet Barth als einen „Brückenschlag zwischen Psychedelic Rock und Stoner Rock mit Alternative-Einflüssen aus den 1990er-Jahren“. Die Basis seien simple Gitarrenriffs wie sie auch im Stoner Rock zum Einsatz kamen. „Die werden von uns weiterentwickelt“, kündigt Barth an. Ihre Lieder schreiben sie selbst, meist Gitarrist Molina und er selbst, erzählt Barth.

Musikszene im Fluss

In Berlin spielt Barth in vier oder fünf Bands, die Musikszene in der Hauptstadt ist ständig im Fluss. Zwei weitere Bandprojekte laufen in Spanien. Zweimal jährlich reise er für Auftritte auf die iberische Halbinsel. „Alles zwischen Rock und Jazz“ – so charakterisiert er das Repertoire seiner diversen Projekte. Viel Fusion sei dabei, aber auch Pop und elektronische Musik. Er sei dabei auszuprobieren, was er am liebsten möge, sagt Barth, doch wahrscheinlich werde er sein Leben lang ganz unterschiedliche Musik machen. Seine Kollegen bei Supertrawler seien wie er selbst mit einem Jazzhintergrund ausgestattet und „improvisationsbegeistert“.

Eröffnet wird den Abend eine Band aus Göttingen: Sleeves. Mit ihrem Indiepop mit Einflüssen aus drei Jahrzehnten New Wave, Post-Punk und Indie Rock haben es die jungen Musiker in diesem Jahr bis ins Landesfinale des Bandwettbewerbs Local Heroes in Hannover geschafft, das am 26. Oktober ausgetragen wird.

Tickets im Vorverkauf

Supertrawler gastiert am Donnerstag, 26. September, im Live-Klub Nörgelbuff, Groner Straße 23 in Göttingen. Als Support eröffnet die heimische Band Sleeves den Abend. Das Konzert beginnt um 21 Uhr. Eintrittskarten gibt es in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Wiesenstraße 1 in Göttingen und Marktstraße 9 in Duderstadt.

Von Peter Krüger-Lenz

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