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Regional Tanz-Choreographie bei der Kunstgala
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17:05 10.01.2018
Die Ballettlehrerin und Leiterin der Ballettschule Art la danse arbeitet an der Choeographie zur Kunstgala. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

„Zunächst einmal bin ich dankbar, wieder dabei sein zu dürfen“, sagt Kara. Schließlich entscheide ja eine Jury, wer bei der Gala mit machen dürfe. Sie nutze die Möglichkeit in diesem Jahr, um Teile einer Produktion vorzustellen, an der sie noch arbeitet. Seit November studiert sie mit 18 ihrer Ballettschülerinnen Ausschnitte aus dieser neuen Produktion ein, die den Titel „Miedo“ (spanisch: Angst) tragen wird. Das Thema Angst und wie sie das Leben bestimmen könne, habe sie schon lange beschäftigt, so Kara. Jetzt sei für sie der Zeitpunkt da, dieses Thema tänzerisch auszudrücken. Im Herbst soll die Produktion ganz fertig sein. Und dann wahrscheinlich bei den internationalen Tanztagen, die Kara organisiert, gezeigt werden.

Ein achtminütiges Stück werden die Tänzerinnen im Februar auf der Kunstgala zeigen. Zwischen 15 und 17 Jahre sind die Schülerinnen alt, die Kara für „Miedo“ ausgesucht hat. „So eine Produktion kann man nicht mehr mit totalen Laien machen“, erklärt sie. Die jungen Tänzerinnen trainieren zwei bis drei Mal pro Woche. Und einige von ihnen überlegen, nach der Schule in eine professionelle Tanzausbildung zu gehen.

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„Wir arbeiten bei dem Stück mit Lichteffekten, Masken und stilisierter Kleidung“, erklärt Kara zu ihrer Choreographie. Kleine Musikbrüche werden darin sein. Und es werde moderner Tanz sein, kein klassischer, beschreibt sie, worauf sich die Zuschauer einstellen können. „Kein Spitzentanz und keine Tutus auf der Bühne.“ Viele Musikstücke habe sie von norwegischen Komponisten etwa von Olafur Arnalds. Der junge Musiker schlägt mit seinen reduzierten Kompositionen eine Brücke zwischen klassischer Musik und moderner Indie-Befindlichkeit.

Eine Soloeinlage wird Pamela Zacharias tanzen. Die Brasilianerin ist seit Januar neue Tanzlehrerin bei Art la Danse. Kara freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit Zacharias. Sie sei nicht nur Tanzpädagogin sondern auch professionell ausgebildete Tänzerin. „Sie wird die Szene bereichern“, schwärmt Kara. Und bei der Gala wird sie das erste Mal auf der Bühne zu sehen sein.

Für die Tänzerin und Choreographin Kara ist die Kunstgala Höhepunkt der Zusammenarbeit der Kunstschaffenden im Jahr. Welche andere Stadt habe schon so eine Zusammenarbeit? Die Theater, das Göttinger Symphonie Orchester, bildende Künstler, Akrobatik-Gruppen, Butoh-Tänzer. „Alle arbeiten mit, helfen sich untereinander.“ Wer nicht selber auf der Bühne stehe, helfe dahinter. Es sei ein große Chance andere Kulturschaffende kennenzulernen, so Kara. Oft ergeben sich daraus auch spannende neue Projekte.

Von Christiane Böhm

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