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Regional Universität Kassel und Museum für Sepulkralkultur planen Ausstellung zum Thema Suizid
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Thema Suizid: Universität Kassel und Museum für Sepulkralkultur planen Ausstellung

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11:00 01.05.2021
Ein Friedhof in Hannover: Tod und Suizid sind Themen im Museum für Sepulkralkultur Kassel.
Ein Friedhof in Hannover: Tod und Suizid sind Themen im Museum für Sepulkralkultur Kassel. Quelle: Ilona Hottmann
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Kassel

Eine neue Ausstellung im Museum für Sepulkralkultur in Kassel wird sich vom 11. September bis zum 27. Februar dem Thema Suizid und dem Umgang mit diesem widmen. Dirk Pörschmann, Direktor des Museums, die Kuratorin Tatjana Ahle und der Suizidologe Reinhard Lindner von der Universität Kassel leiten nach Angaben der Universität das Projekt.

„Der Suizid ist ein verschwiegenes Leiden in unserer Gesellschaft“, heißt es einer Pressemitteilung der Universität. „Etwa 10 000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland durch eigene Hand, die meisten in schweren psychischen, sozialen und körperlichen Notlagen. Deshalb ist das öffentliche Gespräch über den Suizid, seine Ursachen und seine Folgen ein gesellschaftliches Anliegen.“

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In Kooperation mit weiteren nationalen und internationalen Partnern entsteht die Ausstellung „Suizid – Let’s talk about it!“. Das Museum ist momentan wegen der Corona-Pandemie noch bis 9. Mai geschlossen. Im September wird es dann wahrscheinlich Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 geöffnet sein. Während der Ausstellung sind für mittwochs ab 18 Uhr und freitags ab 19 Uhr öffentliche Veranstaltungen geplant.

Von Asja Wortmann