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Regional Tim Egloff inszeniert Ibsens „Peer Gynt“
Nachrichten Kultur Regional Tim Egloff inszeniert Ibsens „Peer Gynt“
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20:04 15.03.2012
Von Peter Krüger-Lenz
Vom Schauspieler zum Regisseur: Tim Egloff.
Vom Schauspieler zum Regisseur: Tim Egloff. Quelle: CH
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Göttingen

Eigentlich wollte Ibsen ja nur seine Landsleute kritisieren. Doch dann wuchs das Werk, das auch als „nordischer Faust“ bezeichnet wird, zu einem allgemeinen Menschheitsgedicht. Im Zentrum der Erzählung steht Peer Gynt, ein junger, selbstbewusster Hallodri mit Hang zur Schlamperei.  Er tut das, was Jugendliche gerne tun: Er balzt, trinkt, prügelt sich und schmiedet große Pläne. Den vom Vater heruntergewirtschafteten Hof könnte er retten, wenn er Ingrid heiraten würde, die Tochter eines reichen Bauern. Doch er verpasst die Chance. Auf Ingrids Hochzeit entführt er die Braut, lässt sie aber wieder frei, weil er sich in Solveig verliebt hat. Mit ihr lebt er in einer einsamen Hütte – bis zu seiner Flucht. Die führt ihn einmal um die halbe Welt. Doch sein Glück findet er nach Jahren bei der Heimkehr.

Regisseur Egloff,  hat in der vergangenen Spielzeit Danny Kellys „Nach dem Ende“ beeindruckend inszeniert. Es eine der ersten Regiearbeiten des heute 37-Jährigen, der seine Karriere als Theater- und Filmschauspieler startete.

Premiere: Donnerstag, 22. März, um 20 Uhr im Jungen Theater Göttingen, Hospitalstraße 6. Kartentelefon: 05 51 / 49 50 15.