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Regional Trio Wanderer Paris im Aulakonzert
Nachrichten Kultur Regional Trio Wanderer Paris im Aulakonzert
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18:25 17.11.2009
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Und die hohen Erwartungen, die dieser verheißungsvolle Anfang geweckt hatte, konnten die Musiker im weiteren Verlauf des Abends stets erfüllen. Die ungewöhnlichen Klangfarben, die der 1974 geborene französische Komponist Bruno Mantovani in seinen „Huit Moments Musicaux“ einsetzt, waren beim „Trio Wanderer“ in den allerbesten Händen (auch wenn der vom Komponisten beschworene innere Bezug zu Schubert nicht ganz deutlich wurde).

Lodernde Leidenschaft

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Der wunderbar spätromantisch schwelgende Ton, den der junge Dmitri Schostakowitsch in seinem frühen C-Dur-Trio anstimmt, konnte sich blühend entfalten. Und die Leidenschaft, die Smetana in seinem g-Moll-Trio lodern lässt, wurde beim „Wanderer Trio“ geradezu körperlich nachvollziehbar.

Die Begeisterung des Publikums war kaum zu bremsen. Zum Dank gab es zunächst das ungarische Rondofinale aus Haydns G-Dur-Trio in einer Höchstgeschwindigkeitsversion – und dann den langsamen Satz aus Mendelssohns zweitem Trio als letzten Gutenacht-Gruß.

Von Michael Schäfer

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