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Regional Vokal-Ensemble zu Gast in Duderstadt
Nachrichten Kultur Regional Vokal-Ensemble zu Gast in Duderstadt
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07:31 28.09.2019
Die aus Rundfunk und Fernsehen bekannten Drops treten in Duderstadt auf Die aus Rundfunk und Fernsehen bekannten Drops treten in Duderstadt auf. Quelle: r
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Duderstadt

Niveauvolle Unterhaltung mit Humor – das verspricht das Vokalquartett Drops. In der Aula der St.-Ursula-Schule sind die vier Sänger und ein Pianist am Freitag, 25. Oktober, um 20 Uhr zu hören.

Frack, Fliege und Lackschuhe gehören zur Berufskleidung, wenn die Drops-Künstler auf der Bühne stehen. Die klassisch ausgebildeten Musiker Hans-Ulrich Henning (Tenor), Georg Thauern (Tenorbariton), Volker Schrewe (Bariton) und Stefan Dress (Bass) haben sich der Unterhaltungsmusik mit nostalgischem Charme verschrieben. Am Klavier begleitet sie Christoph Grohmann. Eingeladen wurden sie von der Duderstädter Theater- und Konzertvereinigung (TKV).

Schon während ihres Gesangsstudiums in den 80-er Jahren zeigten die Studenten aus Detmold und Hannover einen außergewöhnlichen Spaß bei der Arbeit, was damals auch vom WDR bemerkt wurde. Der Kontakt zu den Komponisten Norbert Schultze und Emil Gerhardt wurde hergestellt, zwei Schwergewichte in der Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts. Schultze ist vor allem bekannt durch das Soldatenlied „Lili Marleen“ und weitere Kompositionen zu Filmen in der Kriegs- und Nachkriegszeit. Gerhardt hat an der Musikhochschule zu Köln Klavier, Orgel und Chorleitung studiert und ist als Mitarbeiter des WDR für zahlreiche Tonträger-Produktionen von The King´s Singers, Candys und Drops verantwortlich.

Kleine Bühne mit großer Nähe zum Publikum

Letztere starteten ihre kabarettistische Karriere mit Chansons, Evergreens, Männerchor-Persiflagen und heiterer Klassik. Das Ensemble war schon mehrmals im Eichsfeld, zuletzt 2005. Die Konzerte fanden noch in der Eichsfeldhalle statt. „Die Veranstaltungen sind jedes Mal so gut angekommen, dass wir uns freuen, Drops in diesem Jahr wieder dabei zu haben“, sagt Sabine Holste-Hoffmann, Geschäftsführerin der TKV. Dass die Bühne in der St.-Ursula-Aula deutlich kleiner ist als in der Eichsfeldhalle, sei für ein A-cappella-Ensemble eher von Vorteil. „So kann eine größere Nähe zum Publikum entstehen, das passt sehr gut“, sagt Holste-Hoffmann, die sich selbst als großen A-cappella-Fan bezeichnet. „Die Musik im Stil der Comedian Hamonists ist zeitlos und spricht auch heute noch Menschen aus jeder Altersgruppe an“, sagt die TKV-Geschäftsführerin. Ein großer Vorteil bei dieser Art von „gesungenem Kabarett“ sei das schauspielerische Talent, das die Drops-Künstler an den Tag legten. Mimik und Gestik seien neben den professionell ausgebildeten Stimmen wichtige Elemente, um das Publikum mit Wortwitz und Pointen zu treffen.

Doch wie kamen die Musiker auf die Idee, sich mit einem Vokal-Ensemble in die humoristische Richtung zu bewegen? „Ein Sommerfest an der Musikhochschule war die erste Gelegenheit, zum Spaß einmal etwas ganz anderes zu machen, und das tobende Publikum war der Anreiz, die Sache dann zu wiederholen“, erinnert Volker Schrewe an die Anfänge, die aus einer spontanen Idee gewachsen sind.

Drops sind bekannt aus Fernsehen und Rundfunk

Drops sind seitdem in vielen Fernseh- und Rundfunksendungen zu hören und haben zahlreiche Tonträger eingespielt. Ihren Bekanntheitsgrad verdankten sie auch den Auftritten im kultigen Kölner „Senftöpfchen“, betont Schrewe. „Duderstadt bot eigentlich mit der großen Eichsfeldhalle eher den schwierigen Rahmen, im Vergleich zu kuscheligen Kleinkunstbühnen, zumal wir ohne Verstärkung singen. Es war aber durch die nette Betreuung durch Frau Holste-Hoffmann ein sehr persönliches Umfeld, sodass wir gern dort aufgetreten sind“, vergleicht Schrewe und freut sich auf ein weiteres Konzert in Duderstadt.

Der Vorverkauf für die Tickets startet am 30. September. Karten gibt es dann in der Gästeinformation im Duderstädter Rathaus.

Von Claudia Nachtwey

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