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19:12 11.09.2009
Beschäftigung mit Tschechow: Volker Hesse, Marina Hellmann und der musikalische Leiter Hans Kaul (von links).
Beschäftigung mit Tschechow: Volker Hesse, Marina Hellmann und der musikalische Leiter Hans Kaul (von links). Quelle: Heller
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Hesse gehörte zu den Leitungsteams des Schauspielhauses Düsseldorf und des Zürcher Neumarkt-Theaters. Bis 2006 war er Intendant des Maxim-Gorki-Theaters, mehrfach wurden seine Inszenierungen zum Theatertreffen in die Hauptstadt eingeladen. Nach Göttingen führte ihn die Bekanntschaft mit DT-Intendant Mark Zurmühle – und die Idee, dass „der Kirschgarten zum richtigen Zeitpunkt kommt in meinem Leben“, sagt Hesse. Er inszeniert zum ersten Mal ein Stück von Tschechow, doch er meint, gut eingestellt zu sein auf „seelenkennerische Stücke. Ich habe viele Schnitzler-Werke inszeniert“. Schnitzler wie Tschechow hätten „den Blick eines Arztes, der mit Kühle auf die Menschen schaut“.

Dass er gemeinsam mit seiner langjährigen Kollegin, der Bühnenbildnerin Marina Hellmann, die Idee entwickelte, das Theater in das Bühnenbild zu integrieren, begründet der Regisseur mit Parallelen zwischen dem Inhalt des Stücks und der Situation von Häusern in mittleren und kleinen Städten. Wie auch das Gut, auf dem der berühmte Kirschgarten liegt, werde das Theater von zunehmender Kommerzialisierung bedroht.
Kartentelefon: 05   51/49   69   11.

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10.09.2009
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