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Weltweit Christoph Waltz übernimmt Rolle in neuem Film von Woody Allen
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08:43 05.06.2019
Christoph Waltz verdankt Quentin Tarantino seinen internationalen Durchbruch – jetzt dreht er gemeinsam mit Woody Allen. Quelle: dpa/epa/Andy Rain
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San Sebastián

Oscar-Preisträger Christoph Waltz („Inglourious Basterds“) wird eine Rolle im neuen Film von Woody Allen übernehmen. Wie mehrere britische Medien berichteten, ist der 62-jährige Österreicher bei den Dreharbeiten im spanischen Küstenort San Sebastián im Juli mit dabei. Demnach werden im 51. Film, noch ohne Titel, des umstrittenen US-Regisseurs Allen auch Gina Gershon, Elena Anaya und Louis Garrel mitspielen.

In der romantischen Komödie soll die Geschichte eines amerikanischen Paares erzählt werden, das zum Filmfestival von San Sebastián fährt. Der Badeort am Golf von Biskaya ist nicht nur wegen seiner Strände, sondern auch für seine kulinarischen Spezialitäten und sein Filmfestival bekannt.

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Andere Schauspieler gegen aufgrund der Missbrauchsvorwürfe auf Distanz zu Woody Allen

Einige Schauspieler waren im Zuge der „MeToo“-Bewegung zu dem vierfachen Oscar-Preisträger Allen auf Distanz gegangen. Colin Firth, Timothée Chalamet, Mira Sorvino, Greta Gerwig, Ellen Page und andere erklärten, dass sie zukünftig nicht mehr mit Allen drehen wollten.

Woody Allens Adoptivtochter Dylan Farrow hatte 2018 im Zuge der „Time’s Up“- und „MeToo“-Bewegung erneut Missbrauchsvorwürfe gegen den Regisseur vorgebracht. Sie sei als Siebenjährige im Elternhaus missbraucht worden. Allen hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

Im Februar verklagte der Regisseur die Filmproduktionsgesellschaft Amazon Studios. Der Vorwurf: Amazon habe einen früheren Deal über die Produktion und den Vertrieb von vier Spielfilmen abgesagt. Der Streaming-Dienst habe als Grund für diesen Schritt „25 Jahre alte, haltlose Anschuldigungen gegen Mr. Allen“ angeführt, hieß es laut Medien in der Klageschrift. Allen macht unter anderem geltend, dass Amazon Studios seinen 2018 fertiggestellten Film „A Rainy Day in New York“ entgegen früherer Absprache nicht herausbringe. Der Regisseur forderte 68 Millionen Dollar Schadenersatz.

Von dpa/RND

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