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Weltweit Der neue Asterix-Film: Wenn Druiden müde werden
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18:00 12.03.2019
Der Druide will seine Ruhe: Held Asterix (l.), Heldenhündchen Idefix und Miraculix’ mögliche Nachfolgerin Vitrine. Quelle: Foto: Universum
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Hannover

Wer kennt sie nicht, die tapferen Gallier, die sich 50 Jahre vor Christus nicht von den Römern unterkriegen lassen? Die 1959 von Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo geschaffenen Comicfiguren Asterix und Obelix haben in bisher 37 Alben und 14 Filmen (Real-, Zeichentrick- und Animationsfilmen) nichts an Charme und Chuzpe eingebüßt. Sie unterhalten generationsübergreifend Jung und Alt.

Der hinterhältige Dämonix will das Zaubertrankrezept an sich reißen

Nach dem im Computer entstandenen „Asterix im Land der Götter“ folgt nun der neue Coup des Regieduos Alexandre Astier und Louis Clichy, eine originär von ihnen entwickelte Geschichte. Und in der gibt es für die fidelen Dorfbewohner, die sich so gerne prügeln, ein Problem. Diesmal sind es nicht die mit Waffen rasselnden dummen Römer, sondern der Druide Miraculix mit seinem morschen Knochen. Er will in Rente und geht gemeinsam mit Asterix und der kleinen cleveren Vitrine auf die Suche nach einem jungen Nachfolger, der seinen Platz als Zaubertrankkoch übernehmen soll.

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Die Aspiranten mit Namen wie Selfix oder Technofix sind durchweg unfähig und im Hintergrund spinnt der böse Dämonix eine Intrige, um an das Rezept zu kommen, scheut vor hinterhältigsten Tricks nicht zurück. Mit Action hält das Abenteuer bei Laune, die neu eingeführte Figur der Vitrine könnten jüngere Zuschauer und vor allem Mädchen anlocken und Miraculix vielleicht beerben. Ein weiblicher Druide, das wäre doch mal was.

Louis Clichy erlernte sein Handwerk in den Pixar-Studios

Dass die Kombination von bester Technik und französischem Witz funktioniert, liegt auch an Clichy, der nach Jahren beim Pixar-Studio in USA die dortige Routine mit der Lust an europäischer Freiheit und Kreativität tauschte.

Von Margret Köhler / RND