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Weltweit Vier Autoren, ein Übersetzer
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00:22 28.04.2019
Annika Scheffel bei einer Lesung im Literarischen Zentrum Göttingen. Quelle: Christina Hinzmann
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Hannover

Vier Autorinnen und Autoren sowie ein Übersetzer erhalten in diesem Jahr Literaturstipendien des Landes Niedersachsen über insgesamt rund 45 000 Euro. Damit sollten vielversprechende Autorinnen und Autoren ermutigt werden, ihr literarisches Schaffen weiter zu entwickeln, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) am Donnerstag in Hannover. Mit den Stipendien trage das Land dazu bei, dass sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller kreativ entfalten könnten.“ Die Stipendien werden auf Empfehlung der Niedersächsischen Literaturkommission vergeben.

Das mit 14 000 Euro dotierte Jahresstipendium bekommt Nataly Savina (Jahrgang 1978) für ihr Projekt „Katinkas Spiele“. Der geplante Roman erzählt aus der Perspektive einer Jugendlichen vom Elend Osteuropas und dem Weg in ein besseres Leben im reichen Westen. Annika Scheffel (Jahrgang 1983) erhält das mit 8000 Euro dotierte Stipendium für Kinder- und Jugendbuchautoren für die Fortführung ihrer Erzählung „Vilja, der Fee und die Rettung der Welt“. In der Geschichte belasten zahlreiche Probleme den an der Schwelle zwischen Kindheit und Pubertät stehenden Protagonisten.

Iannis Kalifatidis (Jahrgang 1964) bekommt das diesjährige Übersetzerstipendium für die Übersetzung des Romans „Der schwarze Obelisk“ von Erich Maria Remarque ins Griechische. Dieses Stipendium ist mit 7800 Euro dotiert. Ein Arbeitsstipendium mit einer Dotierung von jeweils 7500 Euro erhalten Alexander Rudolfi (Jahrgang 1987) für „Willkommen im Bauch der Maschine“ und Leander Fischer (Jahrgang 1992) für „Die Forelle“. Rudolfis Text setzt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinander. Fischer setze in seinem Romanvorhaben literarische Mittel so ein, dass sich unterschiedliche Stimmen zu einer Geschichte fügten, hieß es.

Von epd

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