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Weltweit Mama will das Nesthäkchen nicht loslassen – die Tragikomödie „Ausgeflogen“
Nachrichten Kultur Weltweit Mama will das Nesthäkchen nicht loslassen – die Tragikomödie „Ausgeflogen“
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06:00 15.07.2019
Ihr Nesthäkchen zieht aus: Héloïse (Sandrine Kiberlain) ist darüber todtraurig. Quelle: Foto: Alamode
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Hannover

Irgendwann kommt der Moment, an dem die Kinder das Haus verlassen. Das war so, ist so und bleibt so, auch wenn es noch so schmerzt. Von dieser eigentlich alltäglichen Situation erzählt die französische Regisseurin und Drehbuchautorin Liza Azuelos in ihrer Tragikomödie „Ausgeflogen“ und aus der Sicht einer Mutter, Héloïse (Sandrine Kiberlain), die drei Kinder allein großgezogen hat.

Distanz – Die Jüngste möchte in Kanada studieren

Zwei leben schon eine Weile nicht mehr bei ihr, und nun macht die Jüngste (Thaïs Alessandrin) ihr Abitur. Anschließend möchte sie in Kanada studieren und Héloïse stünde plötzlich allein da. Und so versucht sie anfangs die Pläne ihrer Tochter u torpedieren, unterstützt ihr „Baby“ aber dann doch mit allen Kräften.

Der Film beschreibt sehr anschaulich das Gefühlschaos, das Héloïse umtreibt. Zeigt immer wieder in Rückblenden Szenen aus ihrem Leben als Mutter. Viele Zuschauer werden ähnliche Situationen erlebt haben. Dadurch entwickelt der Film eine starke emotionale Kraft, der bittersüße Schluss ist unglaublich rührend.

Handy verloren – Die letzten Tage mit der Tochter sind drauf

Aber es gibt auch genügend heitere Szenen beispielsweise wie es Héloïse gelingt, einem Polizisten ihre Geschwindigkeitsüberschreitung zu erklären, und wie sie dann tatsächlich ohne Strafe weiterfahren darf. Oder die Panik, in der sie gerät, als sie ihr Handy verliert, auf dem sie die letzten Tage mit ihrer Tochter festgehalten hat.

Was stört, ist die übertrieben extrovertierte Spielweise der Hauptdarstellerin Sandrine Kiberlain. Aber vielleicht sind Mütter für ihre Kinder ja häufig etwas nervig.

Filmtitel: „Ausgeflogen“, Regisseurin: Lisa AzuelosDarstellerinnen: Sandrine Kiberlain, Thaïs AlessandrinFilmlänge: 87 MinutenAltersfreigabe: ab 6 Jahren

Von Ernst Corinth/RND

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