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Weltweit Österreichisches Jugenddrama gewinnt Max Ophüls Preis
Nachrichten Kultur Weltweit Österreichisches Jugenddrama gewinnt Max Ophüls Preis
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11:00 24.01.2016
Regisseur Stephan Richter hält die herzförmige Trophäe des Max Ophüls Preis in den Händen. Quelle: Oliver Dietze/dpa
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Saarbrücken

Der Regisseur zeige "eindrucksvoll die Perspektivlosigkeit von Menschen, die sich tagtäglich in einem Niemandsland, zwischen prall gefüllten Supermarkt-Regalen und der trostlosen Leere drumherum wieder finden", urteilte die Jury.

In dem 86 Minuten langen Streifen erzählt Richter die Geschichte des 14-jährigen Julian (Jack Hofer), der auf einem trostlosen Supermarktparkplatz mit Kumpels rumhängt. Als er zusammen mit dem gerade aus dem Jugendgefängnis entlassenen Marko (Simon Morzé) in die bunte Warenwelt einbricht, endet das Abenteuer für ihn tödlich.

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Insgesamt wurden bei der 37. Auflage des Festivals für das deutschsprachige Nachwuchskino 15 mit insgesamt rund 110.000 Euro dotierte Preise vergeben. Ausgezeichnet wurden Filmemacher und Schauspieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Alle Preisträger des 37. Max-Ophüls-Preis

  • Max Ophüls Preis 2016: Einer von uns, Regie: Stephan Richter, Österreich 2015.
  • Preis der Saarländischen Ministerpräsidentin: Fado, Regie: Jonas Rothlaender, Deutschland, Portugal 2016
  • Preis für den gesellschaftlich relevanten Film: Heimatland, Regie: Michael Krummenacher, Jan Gassmann, Lisa Blatter, Gregor Frei, Benny Jaberg, Carmen Jaquier, Jonas Meier, Tobias Nölle, Lionel Rupp, Mike Scheiwiller, Schweiz 2015
  • Fritz-Raff-Drehbuchpreis: Ferien, Buch: Paula Cvjetkovic, Bernadette Knoller, Regie: Bernadette Knoller, Deutschland 2016
  • Publikumspreis Spielfilm: Schrotten!, Regie: Max Zähle, Deutschland 2016
  • Preis der Jugendjury: Der Nachtmahr, Regie: AKIZ, Deutschland 2015
  • Preis für die Beste Nachwuchsdarstellerin: Odine Johne, Film: Agnes, Regie: Johannes Schmid, Deutschland 2016
  • Preis für den Besten Nachwuchsdarsteller: Ben Münchow, Film: Rockabilly Requiem, Regie: Till Müller-Edenborn, Deutschland 2016
  • Kurzfilmpreis: Pitter Patter Goes My Heart, Regie: Christoph Rainer, Deutschland, Österreich, USA 2015
  • Publikumspreis Kurzfilm: Born in a Battle, Regie: Yangzom Brauen, USA 2016
  • Preis für den Besten Dokumentarfilm:Girls don't fly, Regie: Monika Grassl, Deutschland, Österreich 2016
  • Preis für den Besten Mittellangen Film: Invention of Trust, Regie: Alex Schaad, Deutschland 2016
  • Publikumspreis Mittellanger Film: Route B96, Regie: Simon Ostermann, Deutschland 2016
  • Filmmusikpreis: Passion for Planet, Musik: Jörg Magnus Pfeil, Siggi Mueller, Patrick Puszko, Regie: Werner Schuessler, Deutschland 2016
  • Preis der Ökumenischen Jury: Der Nachtmahr, Regie: AKIZ, Deutschland 2015

Das Festival

Der Max-Ophüls-Preis gilt als das wichtigste Festival für den deutschsprachigen Filmnachwuchs. Bei der 37. Auflage wurden eine Woche lang Produktionen in Saarbrücker Kinos gezeigt. Im Wettbewerb konkurrierten mehr als 60 Beiträge von Filmemachern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg in den Kategorien Spiel-, Dokumentar- sowie Kurz- und mittellanger Film. 

dpa/mhu

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