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Weltweit „Playmobil“: Mach mir den Wikinger!
Nachrichten Kultur Weltweit „Playmobil“: Mach mir den Wikinger!
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13:23 26.08.2019
Verloren im Playmobil-Universum: Charlie als Wikinger. Quelle: Foto: Concorde
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Hannover

Was dem einen Spielzeughersteller recht ist, ist dem anderen billig. Und so kommt nun ein Playmobil-Film in unsere Kinos, der nach einer ähnlichen Rezeptur zusammengesetzt ist wie die bisherigen beiden „Lego Movies“ – inklusive Kinokultur-Referenzen, Musical-Einlagen und einer Realfilm-Rahmenhandlung.

Die 18-jährige Marla muss sich nach dem Unfalltod ihrer Eltern um ihren jüngeren Bruder Charlie kümmern. Vier Jahre nach dem tragischen Ereignis werden die Geschwister bei einer Messe in das Playmobil-Universum gezogen, in dem sie sich als Spielfiguren wiederfinden. Schnell gerät der in einen Wikinger verwandelte Charlie in die Gefangenschaft des konstantinopolischen Kaisers Maximus. Auf ihrer Rettungsmission erhält seine Schwester Marla Unterstützung von Food-Truck-Besitzer Del und Agent Rex Dasher.

Optisch braucht „Playmobil – Der Film“ den Vergleich mit der Konkurrenz nicht zu scheuen. Die Animatoren um den Regisseur und Ex-Disney-Mann Lino DiSalvo haben ansehnliche Arbeit geleistet. Manch anderes ist indes weniger gelungen.

Längst nicht so pfiffig wie die „Lego Movies“

So wird zwar oft etwa auf „Star Wars“, James Bond, Western und Sandalenfilme angespielt. Die Zitate sind allerdings längst nicht so pfiffig wie bei den „Lego Movies“. Beim Verfassen der Story wiederum scheint die Devise gewesen zu sein, möglichst viele Produkte des Unternehmens aus dem fränkischen Zirndorf zu präsentieren.

Kein Wunder, wenn den einzelnen Figuren ein wenig der Charme abgeht. Zudem beschweren die Autoren ihr Drehbuch mit dem Tod der Eltern unnötig. Die Stoßrichtung des Skripts – die viel zu früh erwachsen gewordene Marla möge sich noch einmal auf die Kraft kindlicher Fantasie zurückbesinnen – wird der tragischen Ausgangssituation jedenfalls nicht ganz gerecht.

Playmobil – Der Film“, Regie: Lino DiSalvo, mit Anya Taylor-Joy, Gabriel Bateman, 99 Minuten, FSK 0

Von Jörg Brandes / RND

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