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Weltweit „Rebellinnen“: Kritik und Trailer zum Kinostart
Nachrichten Kultur Weltweit „Rebellinnen“: Kritik und Trailer zum Kinostart
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06:00 08.07.2019
Werden mit Heringen aller Art fertig: Marilyn (Audrey Lamy, v. l.), Sandra (Cécile de France), Nadine (Yolande Moreau). Quelle: Foto: Concorde
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Hannover

Das war nicht gerade Sandras Traum, in der Fischfabrik Heringe in Dosen zu stopfen. Nichts ist mehr mit Luxus und reichen Verehrern. Nach 15 Jahren an der Côte d’Azur kehrt Sandra (Cécile de France) desillusioniert zu Muttern in Nordfrankreich zurück. Die 35-jährige Ex-Miss Nord-Pas-de-Calais sieht den Job nur als Übergang.

Und das Schicksal dreht sich: Als ihr der geile Boss auf die Pelle rückt, verliert der Bösewicht nicht nur sein bestes Stück, sondern auch das Leben. Warum Notarzt oder Polizei rufen, wenn eine Tasche voller Schwarzgeld aus dem Drogengeschäft lockt?

Für Sandra, die alleinerziehende Marilyn (Audrey Lamy) und die biedere Hausfrau Nadine (Yolande Moreau) bietet sich die Chance, sich finanziell zu sanieren. Dumm nur, dass ihnen eine Horde Mafiosi auf den Fersen ist.

„Rebellinnen“ – Der Regisseur schert sich nicht um Korrektheit

Regiedebütant Allan Maudit inszeniert im Armenhaus Frankreichs kein Sozialdrama à la Ken Loach, sondern einen heißen Krimi mit Comedyelementen. Er schert sich nicht um politische Korrektheit oder Feminismusdebatten, sondern lässt ein superbes Trio von der Leine, das mit Genuss die Verfolger und sogar den attraktiven, aber korrupten Polizisten reinlegt.

Sympathische und respektlose, manchmal vulgäre Freundinnen ohne Lust auf Regeln und Moral ziehen ihr Ding durch. Verfolgungsjagden und wilde Schießereien, derber Humor und weibliche List, am Ende eine Prise Sentimentalität: Der in Frankreich erfolgreiche krude und amüsante Mix macht richtig Spaß.

„Rebellinnen – Leg dich nicht mit ihnen an!“ – Filminfo

Kinostart in Deutschland: 11. Juli 2019

Originaltitel: „Rebelles“ (Frankreich)

Regisseur: Allan Mauduit

Darstellerinnen: Cécile de France, Yolande Moreau, Audrey Lamy

Filmlänge: 87 Minuten

Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Von Margret Köhler/RND

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