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Weltweit Pergamonaltar fünf Jahre nicht zu sehen
Nachrichten Kultur Weltweit Pergamonaltar fünf Jahre nicht zu sehen
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12:25 26.09.2014
Von Montag an wird der Saal mit dem Pergamonaltar für fünf Jahre geschlossen und saniert. Quelle: dpa/Archivbild
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Berlin

Die Arbeiten sind Teil einer Grundinstandsetzung des Museums. Die gesamte Baumaßnahme soll bis etwa 2025 dauern. Mit bis zu 1,5 Million Besuchern jährlich gilt das Museum als das meistbesuchte Museum Berlins.

"Das gesamte Pergamonmuseum - so auch der Altarsaal - ist in einem sehr schlechten baulichen Zustand", heißt es in einer Erklärung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Große Schäden zeigten sich insbesondere an der Stahlkonstruktion des Dachs und den Lichtdecken sowie an den Fassaden. Auch die technische Ausrüstung des Hauses sei veraltet. Während der Grundinstandsetzung bleibt das Museum geöffnet. Der Saal mit dem Pergamonaltar wird nach derzeitiger Planung aber erst 2019 wieder zugänglich sein.

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Der Pergamonaltar stammt aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus und ist ein Meisterwerk der hellenistischen Kunst. Er wurde auf der Akropolis der antiken Stadt Pergamon in Kleinasien gebaut, etwas mehr als hundert Kilometer von der heutigen Stadt Izmir in der Türkei entfernt. Der Altar, der dem Gott Zeus und seiner Tochter Athene gewidmet war, wurde zwischen 1878 und 1886 von deutschen Archäologen entdeckt. Fragmente des Baus wurden nach Berlin gebracht, wo der Altar rekonstruiert wurde.

Ab Anfang 2016 plant die Stiftung nach eigenen Angaben eine temporäre Ausstellung, die unter anderem eine überarbeitete Fassung einer 2011 erstmals gezeigten Panoramadarstellung der Stadt Pergamon samt Altar präsentieren wird. Das Panorama, das in einer Zusammenarbeit der Antikensammlung mit dem Künstler Yadegar Asisi erstellt werden soll, soll in unmittelbarer Nähe zur Museumsinsel gezeigt werden.

Weiterhin sollen bedeutende Originale aus Pergamon - darunter der gesamte Telephos-Fries - sowie eine monumentale Visualisierung des Altarsaales gezeigt werden. Für die Präsentation sucht die Stiftung Sponsoren. Die Frage der Finanzierung ist einer Sprecherin zufolge derzeit noch nicht geklärt.

afp

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