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00:00 30.01.2015
Müssen wir unser Zusammenleben neu erfinden? Die Utopisten suchen nach Lösungen. Quelle: Frl Wunder AG
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Hannover

Zukunft kann Spaß machen. Muss aber nicht, schließlich gibt es auch apokalyptische Szenarien. Was also bleibt zu tun - wie werden wir fit fürs Überleben? Und wo wird das möglich sein? Anne Bonfert von der Fräulein Wunder AG skizziert das riesige Themenspektrum: „Müssen wir unser Zusammenleben neu erfinden? Wohin mit dem Müll, was bringt die Energiewende? Was machen wir mit unseren Utopien, wenn sie sich im Kreis drehen?“ Mit Fragen wie diesen lädt das experimentierfreudige Theaterkollektiv zur „Konferenz der Utopisten“ ein - zu einer Bühnenperformance mit interaktiven Momenten als Angebot für die, die mitmachen wollen. Die anderen dürfen sich zurücklehnen. „Das Publikum ist Teil unserer Konferenz, jede Aufführung ist neu und anders, denn wir überprüfen mit jeder Vorstellung, wie unsere theatralen Formen funktionieren.“

Es geht um Schnittstellen zwischen Stadt und Land, um unterschiedliche Geschwindigkeiten und um Formen des Zusammenlebens abseits der schicken Single-wohnungen in bester City-Lage. Vor einiger Zeit hat sich das Theaterkollektiv in ländliche Regionen begeben, um dort nach möglichen Lebensentwürfen und Zukunftsperspektiven Ausschau zu halten.

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„Sonst ist es doch immer umgekehrt, man sucht nach neuen Trends in den Zentren, aber nie in der Peripherie, warum eigentlich?“ Anne Bonfert und ihr Team waren zunächst im Braunschweiger Land unterwegs, dort wurde die Performance in Zusammenarbeit mit dem LOT-Theater und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig im November 2013 auch uraufgeführt. Für die Hannover-Premiere hat das Künstlerkollektiv die Stückvorlage überarbeitet und mit neuen Fragen angereichert.

Die Utopisten - Akteure wie Theaterbesucher - bilden einen Kreis und begeben sich gemeinsam auf die Reise nach Utopia. Anne Bonfert ist gespannt auf die Reisegruppen in Hannover. „Wir inszenieren eine Sphäre zwischen Raumschiff und Traumwelt“ - angesiedelt zwischen dem schlimmsten anzunehmenden Ernstfall und einer bestmöglichen Zukunft. Dz

Premiere ist am 5. Februar, 19.30 Uhr, im Theater im Pavillon. Karten unter (05 11) 16 84 12 22.

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