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Medien & TV Abseits des Tanzparketts: Ein Blick hinter die Kulissen von „Let’s Dance“
Nachrichten Medien & TV Abseits des Tanzparketts: Ein Blick hinter die Kulissen von „Let’s Dance“
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20:16 22.03.2019
Ein langer Tag für die prominenten Tänzer: Für Stars wie Ulrike Frank (l.), Barbara Becker (M.) und Ella Endlich (r.) bietet die Teilnahme an der RTL-Show die Chance auf einen Karriereschub – ist aber körperliche Schwerstarbeit. Quelle: TVNOW / Gregorowius
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Köln

Fast fünf Millionen Menschen sahen vergangenen Freitag die Auftaktfolge von „Let’s Dance“ (RTL). Doch was passiert eigentlich abseits der Kameras bei der erfolgreichen Tanzshow? Ein kleiner Blick hinter die Kulissen.

Der Produktionsort

Das „Let’s Dance“-Parkett befindet sich in Studio 32 des Coloneums im Industriegebiet von Köln-Ossendorf. Hier werden auch die „Deutschland sucht den Superstar“-Mottoshows (RTL) gedreht sowie alle Folgen von „Die beste Show der Welt“ (Pro7) aufgezeichnet. Ins „Let’s Dance“-Studio passen 850 Zuschauer. Die Tickets (32 bis 42 Euro) für die Shows bis Ende April waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Bevor es gegen 19 Uhr ins Studio geht, können die Zuschauer in der Kantine essen (zum Beispiel Flammkuchen für 7 Euro) und trinken (Cola, Wasser und Fanta für 2,50 Euro). Jacken, Handtaschen und Handys müssen an einer Garderobe abgegeben werden. Die Zuschauer müssen durch einen Metallscanner gehen.

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Die Neuheiten am Set

Das Studio ist dieses Jahr noch etwas vergrößert worden. Außerdem wurde der Pressebereich mit der sogenannten Skylounge (dort halten sich die Kandidaten und Tänzer während der Show auf) getauscht. Von dort aus können die Promis noch besser die Tänze ihrer Konkurrenz beobachten. Erstmals in diesem Jahr werden in den Werbepausen der bis zu vier Stunden langen Show Mehrweg-Wasserflaschen an die Zuschauer verteilt. Bis zum letzten Jahr gab es noch Tetrapaks.

Der strenge Zeitplan für Promis, Juroren und Tänzer

Die Promis werden in der Regel bereits vormittags zwischen zehn und zwölf Uhr in ihren Hotels abgeholt und zum Studio gefahren. Die meisten Tänzer fahren selbst. Zwischen zwölf und ein Uhr kommen dann die Juroren im Studio an. Spitzenreiter in der Maske ist Chefjuror Joachim Llambi. Er braucht maximal zehn Minuten in der Maske. Kandidat Oliver Pocher hingegen dürfte sich beim Schminken ordentlich Zeit lassen. Immerhin legt seine Freundin Amira M. Aly Hand bei ihm an.

Die Begleiter der Prominenten

Die meisten Promis haben jemanden aus ihrem Management dabei. Schräg hinter Jorge Gonzáles sitzt zum Beispiel in fast jeder Show Oliver Wirtz. Sängerin Kerstin Ott kam zur Auftaktshow mit ihrer Frau Karolina Köppen, und Designer Thomas Rath setzte auf die Unterstützung von Ehemann Sandro. Victoria Swarovski hatte zum Auftakt Kollegin Alexandra Polzin dabei, die sie auch in Moderationsfragen coacht.

Die Werbepausen

Um kurz vor 20 Uhr startet Warmupper René Travnicek sein Programm und heizt dem Studiopublikum mit einem selbst gedichteten Rap ein. In der zweiten, längeren Werbepause dürfen traditionell sechs Paare aus den Zuschauerreihen ihre Tanzfertigkeiten auf dem Parkett vorführen. Auch die beiden Juroren Jorge González und Motsi Mabuse hält es meist nicht länger auf ihren Stühlen. Auch sie nutzen die Werbezeit zum Tanzen. In der vierten Werbepause verteilt Travnicek Kinderriegel an Schwangere im Publikum. Wer es nicht rechtzeitig in der Werbepause zurück an seinen Platz schafft, wird durch einen Produktionsmitarbeiter ersetzt und darf erst wieder in der nächsten Pause ins Studio.

Die geheimen und nicht geheimen Aftershowpartys

Nach der Show wechseln fast alle Promis ins Studio 51, wo die offizielle Aftershow stattfindet. Zu essen gibt es einen Klassiker: Mitternachtscurrywurst. Wenn die Promis unter sich sein wollen, geht es noch auf einen Absacker in ein Vier-Sterne-Hotel am Kölner Hauptbahnhof.

Von Thomas Kielhorn/RND

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