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Medien & TV Sohn von Peter Alexander zieht vor Gericht
Nachrichten Medien & TV Sohn von Peter Alexander zieht vor Gericht
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16:41 29.04.2014
Einen Tag vor seinem Tod hat der 2011 verstorbene österreichische Musiker Peter Alexander gegen unerwünschte Presseberichte geklagt. Quelle: Jörg Schmitt
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Karlsruhe

Der Sohn des 2011 gestorbenen Musikers Peter Alexander ist vor den Bundesgerichtshof gezogen, weil er eine Klage seines Vaters gegen Regenbogenblätter weiterführen will. Einen Tag vor seinem Tod hatte der österreichische Sänger (1926-2011) per Fax eine Klage gegen unerwünschte Presseberichte auf den Weg gebracht. Ob sein Sohn den Prozess fortführen darf, prüfen seit Dienstag die BGH-Richter.

Zwischen 2009 und 2010 hatten verschiedene Publikationen unter anderem von der Trauer Peter Alexanders über den Tod seiner Tochter berichtet. Der Schauspieler sah sich dadurch in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt und reichte Klage auf Geldentschädigung in Höhe von mindestens 30 000 Euro ein. Einen Tag danach starb er.

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Der Sohn führte den Prozess weiter, verlor aber in den Vorinstanzen. Ansprüche aus dem Persönlichkeitsrecht könnten nicht vererbt werden, hieß es. Entsprechende Prozesse dürften daher nur die Betroffenen selbst führen. Ob das stimmt, prüft nun der BGH. Nach der mündlichen Verhandlung am Dienstag war noch unklar, wann das Gericht sein Urteil verkündet.

dpa

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